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Hermann Tomczyk bleibt ADAC-Sportpräsident

Von Tom Vorderfelt
Dieter Junge, Hermann Tomczyk, Mario Theisen

Dieter Junge, Hermann Tomczyk, Mario Theisen

Tomczyk bleibt für vier weitere Jahre Deutschlands mächtigster Motorsportfunktionär. Mario Theissen neuer ADAC-Referent für Oldtimer.

Hermann Tomczyk bleibt weitere vier Jahre Sportpräsident des ADAC. Die Delegierten des zweitgrößten Automobilclubs der Welt stimmten am Samstag auf der Hauptversammlung in Bielefeld einstimmig für eine fünfte Amtszeit des 62-jährigen Rosenheimers. Tomczyk, der das Amt des Sportpräsidenten seit 1997 ausübt, lenkt damit die sportlichen Geschicke des ADAC bis ins Jahr 2017. Auch ADAC-Präsident Peter Meyer wurde wiedergewählt.

Tomczyk, der dem ADAC seit 1970 angehört und seit 1997 das Amt des Sportpräsidenten ausübt, war einst selbst aktiver Motorsportler. 1972 nahm er an der Olympia-Rallye in Deutschland teil und startete in den darauffolgenden Jahren erfolgreich bei nationalen Rallyes. 1979 wechselte er auf die Rundstrecke und bestritt Läufe zu Tourenwagen-Europameisterschaft, ehe ein Unfall 1980 seine Karriere zunächst stoppte. 1984 feierte der Rosenheimer ein Comeback als Rallye-Pilot und gewann den Mitropa-Challenge-Cup.

Seine motorsportlichen Erfahrungen machten ihn national und international zum gefragten Experten. Von 1989 bis 1995 agierte Tomczyk als «Permanenter Sportkommissar» und Race-Director in der DTM (Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft). Zwischen 1986 und 2009 war er als FIA-Sportkommissar in der Formel 1 im Einsatz. Von 2006 bis 2008 amtierte er als Präsident des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) und gehörte als FIA-Vizepräsident bis 2009 der FIA-Formel-1-Kommission an.

Im Rahmen der ADAC Hauptversammlung wurde ebenfalls Dieter Junge als Referent für Motorräder bestätigt. Der ehemalige BMW-Motorsportchef Prof. Dr. Mario Theissen wurde zum Referenten für Oldtimer gewählt. Tomczyk, Junge und Theissen üben ihre Ämter ehrenamtlich aus.

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