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Mercedes-Desaster: Auer beim Heimspiel chancenlos

Von Andreas Reiners
Lucas Auer

Lucas Auer

Lucas Auer hatte sich viel vorgenommen. War ganz besonders motiviert, fokussiert. Schließlich war das zweite DTM-Wochenende der Saison in Spielberg sein Heimspiel.

Was nicht nur an der Mercedes-Hospitality deutlich zu erkennen war. Dort prangte der Österreicher im Comic-Stil in überdimensionaler Größe. Die Familie war da, Freunde natürlich auch. Auers Autogramme waren begehrt, immer wieder posierte er für die einheimischen Fans für Fotos.

«Natürlich ist es immer schön, vor eigenem Publikum zu fahren, wenn man, so wie ich, schon seit vielen Jahren im internationalen Motorsport unterwegs ist. Außerdem habe ich mit BWT einen österreichischen Sponsor auf meinem Auto, für den das Rennwochenende in der Steiermark auch einen besonderen Stellenwert hat», sagte Auer.

Doch Auer war komplett chancenlos, wie die gesamte Mercedes-Flotte. Mit Ausnahme von Gesamtspitzenreiter Paul di Resta, der zumindest im ersten Rennen als Siebter punkten konnte. Als einziger Mercedes-Fahrer an dem Wochenende.

«Lucas Auer hat insgesamt eine solide Leistung gezeigt, aber ebenso wie unseren anderen Fahrern konnten wir ihm nicht das Auto bieten, mit dem er um Punkte hätte kämpfen können», sagte DTM-Leiter Ulrich Fritz.

Die Folge war eine ernüchternde Bilanz, für Mercedes, aber ganz besonders auch für Auer. Im Qualifying für das erste Rennen belegte er Platz 20, er kam im Rennen auf Rang 21 ins Ziel. «Ich habe geschaut, dass ich das Auto heil ins Ziel bringe, um noch einige Daten sammeln zu können», erklärte er hinterher.

Im Sonntagsrennen startete er von Platz 17 und kam als 16. ins Ziel. «Für einige Zeit war ich bester Mercedes-Benz-Fahrer im Feld, aber beim Boxenstopp haben wir etwas Zeit verloren und danach konnte ich nicht mehr viel machen. Schade, denn ich wäre gerne mit besseren Ergebnissen abgereist. Aber zu lange jammern bringt nichts. Jetzt geht es mit Vollgas weiter mit den Vorbereitungen für das nächste Wochenende.»

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