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WEC-Test: Lieb stürmt mit Porsche an die Spitze

Von Oliver Runschke
Marc Lieb im Porsche 919

Marc Lieb im Porsche 919

Der Wind, der Wind: Stürmische Generalprobe der WEC-Saison mit deutlicher erster Bestzeit für Porsche und Marc Lieb.

Porsche startet mit einer Bestzeit in die WEC-Saison 2015: Beim offiziellen Vortest der Sportwagen FIA WEC in Le Castellet in Südfrankreich fuhr Marc Lieb im neuen Porsche 919 Hybrid die erste Bestzeit der Saison 2015. Lieb deutete mit seiner schnellsten Runde auch schon das Potential des neuen Sportwagenjahrgangs an: Der Porsche-Werksfahrer setzte sich nach 90 Minuten in der vierstündigen Session mit 1:39,292 Sekunden an die Spitze und war damit satte zwei Sekunden schneller als die Testbestzeit von Teamkollegen Brendon Hartley im Vorjahr. Nicht unerhebliche Hilfe hatte Lieb auf dem Weg zur Bestmarke vom starken Wind. Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten über 50 km/h schoben alle Fahrzeuge auf der langen Mistral-Geraden ordentlich an.

Neben Lieb war Weltmeister Anthony Davidson im neuen Toyota TS040 der Einzige, der unterhalb von 1:40 fuhr. Der Toyota hatte aber 0,657 Sekunden Rückstand auf den Porsche von Lieb/Dumas/Jani, die drittschnellste Zeit ging an zweiten Porsche 919 mit Webber/Bernhard/Hartley. Audi beendete die erste Session mit dem gründlich renovierten R18 etron quattro auf den Positionen vier (Lotterer/Treluyer/Fässler) und fünf (Duval/Di Grassi/Jarvis) mit 1,6 und 2,1 Sekunden Rückstand.

Die erste von insgesamt drei Sessions am Freitag, davon ein Nachttraining, ging ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne. Nur der ByKolles-CLM-AER (Kaffer/Liuzzi/Trummer) blieb des öfteren liegen, konnte aber immer aus eigener Kraft an die Box zurückkehren.

In der LMP2 machten zwei Neuzugänge das Tempo: Die Bestzeit ging an den erst wenige Woche alten Oreca-05-Nissan von KCMG mit Porsche-Leihgabe Nick Tandy und Toyota-Reservist Nico Lapierre vor dem Strakka-Dome-Nissan. Drittschnellster war der Alpine-Nissan der WEC-Neueinsteiger von Signatech-Alpine. Die Ligier von Oak und G-Drive setzten in der ersten Session allerdings noch aus.

Das engste Ergebnis produzierte bei der Generalprobe für die WEC-Saison die GTE-Pro-Klasse: Die beiden Werks-Porsche 911 RSR von Lietz/Christensen/Bergmeister und Pilet/Makowiecki/Henzler und der klassenbeste AF-Corse-Ferrari 458 mit Gianmaria Bruni lagen in der ersten Testsession innerhalb einer Zehntelsekunde, dann folgten die beiden Werks-Aston Martin. 
Die GTE-Am-Bestzeit ging an 2013er Champion und WEC-Rückkehrer Stuart Hall im Aston Martin Vantage.

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