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Hamiltons Jagd auf Satos Ring: Start beim Indy 500?

Von Andreas Reiners
Lewis Hamilton mit dem Ring von Takuma Sato

Lewis Hamilton mit dem Ring von Takuma Sato

Lewis Hamilton weiß, wie man ein wenig Show macht. Auf dem Podium streifte er sich einen Ring über den Finger und heizte umgehend Spekulationen an.

Der Ring an Takuma Satos Finger war tatsächlich nicht zu übersehen. Und klar: Auch Lewis Hamilton war der Klunker nicht entgangen, als erklärter Schmuckfan. Er hätte schließlich genauso gut seiner sein können.

Der frühere Formel-1-Pilot Sato, der die Interviews auf dem Podium in Suzuka führte, wurde von Hamilton dann auch prompt auf das gute Stück angesprochen. «Wow, du hast ja Bling-Bling. Woher hast du das? Ich liebe es, ich brauche diesen Ring, kann ich ihn ausprobieren?», fragte Hamilton den Japaner.

Dass der Ring der Siegerring für den Triumph bei den Indy 500 ist, weiß Hamilton natürlich. Nachdem Sato die Interviews mit den beiden Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo beendet hatte, kehrte er für die Schlussfrage nochmals zu Hamilton zurück. Und der versuchte es erneut.

«Darf ich den Ring anprobieren? Kann ich mal schauen, ob es sich lohnt, das eines Tages auch zu machen?», sagte Hamilton, zog den Ring an und präsentierte ihn den Fans: «Sieht gut aus, oder?».

Prompt kam die Frage auf: Was meinte Hamilton mit «Ob es sich lohnt, das eines Tages auch zu machen?» Heißt das, dass er die Indy 500 auch fahren will? Fernando Alonso hatte im Mai schließlich vorgemacht, wie man die Herzen in den USA im Sturm erobern kann.

Doch wir erinnern uns an den Mai, als Hamilton noch vor dem Indy 500 von der L’Equipe mit folgenden Worten zitiert wurde: «Ich habe mir die Zeiten angeschaut. Und ganz ehrlich: Wenn Fernando in seinem ersten Qualifying Fünfter wird: was sagt das dann über Indy aus?»

Lewis weiter: «Das sind großartige Fahrer, wenn sie in der Formel 1 keinen Erfolg haben können, schauen sie nach Titeln in anderen Serien. Aber Fünfter zu werden gegen Piloten, die das über das ganze Jahr hinweg machen, ist... interessant», so Hamilton, der noch hinzufügte, dass ihn Indy und auch Le Mans nicht wirklich interessieren, er sie aber trotzdem respektiere.

Und: In Suzuka war der Brite in seiner Medienrunde am Donnerstag gefragt worden, ob er es sich vorstellen könne, in einer anderen Rennserie zu fahren. Die Frage verneinte der 32-Jährige recht deutlich.

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