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Spanien-GP in Madrid: Barcelona-Chefs bleiben ruhig

Von Otto Zuber
Geht es nach dem Streckendirektor, sollen die Formel-1-Piloten noch lange auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya unterwegs sein

Geht es nach dem Streckendirektor, sollen die Formel-1-Piloten noch lange auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya unterwegs sein

Obwohl Madrid schon lange um einen GP buhlt, machen sich die Verantwortlichen am Circuit de Barcelona-Catalunya keine Sorgen. «Es kann zwei GP in Spanien geben», ist sich Streckenchef Josep Lluis Santamaría sicher.

Dass die Regierung von Madrid sich einen Grand Prix in der spanischen Hauptstadt wünscht, ist nichts Neues. Bereits Mitte Jahr hatte der spanische Politiker Enrique Lopez einen Brief an Formel-1-CEO Stefano Domenicali geschickt, in dem er die Werbetrommel für ein Rennen in der Region rührte. Weil sich die Schaffung eines neuen Stadtkurses als zu teuer erwies, wurde beschlossen, die ehemalige Formel-1-Strecke in Jarama für rund 50 Millionen Euro umzubauen.

In Madrid hofft man auf einen Wechsel des Austragungsortes des Spanien-GP, der seit 1991 in Barcelona auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ausgetragen wird. Die Verantwortlichen dort verfügen über einen GP-Ausrichtungsvertrag bis 2026. Und geht es nach Streckenchef Josep Lluis Santamaría, wird der GP-Zirkus auch darüber hinaus in Montmeló Halt machen.

In dieser Woche erklärte der Direktor des GP-Kurses gegenüber spanischen Medienschaffenden: «Wir haben einen Vertrag bis 2026 und wir wollen ein langjähriges Abkommen abschliessen. Wenn wir statt fünf weiteren Jahren zehn weitere Jahre bekommen, dann ist das umso besser.» Die Pläne der Verantwortlichen in Madrid sieht er nicht als Bedrohung an. Santamaría betont: «Es kann zwei GP in Spanien geben, das hatten wir schon einmal mit Jerez und Valencia.»

Die Formel-1-Verantwortlichen haben in den vergangenen Jahren immer wieder die Schikane im letzten Sektor des Circuit de Barcelona-Catalunya bemängelt. Nun haben die Verantwortlichen des Rundkurses auch eine Version ohne die Schikane von der FIA homologieren lassen. «Es kommt auf die Bedürfnisse der Promoter an, welche Variante gefahren wird, sie haben nun zwei Optionen», sagt Santamaría.

Provisorischer Formel-1-WM-Kalender 2023

05.03. Bahrain-GP, Bahrain International Circuit, Sakhir
19.03. Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit, Dschidda
02.04. Australien-GP, Albert Park Circuit, Melbourne
30.04. Aserbaidschan-GP, Baku City Circuit, Baku *
07.05. Miami-GP, Miami International Autodrome, Miami
21.05. Emilia Romagna-GP, Autodromo Enzo e Dino Ferrari, Imola
28.05. Monaco-GP, Circuit de Monaco, Monte Carlo
04.06. Spanien-GP, Circuit de Barcelona-Catalunya, Montmeló
18.06. Kanada-GP, Circuit Gilles Villeneuve, Montreal
02.07. Österreich-GP, Red Bull Ring, Spielberg *
09.07. Grossbritannien-GP, Silverstone Circuit, Silverstone
23.07. Ungarn-GP, Hungaroring, Budapest
30.07. Belgien-GP, Circuit de Spa-Francorchamps, Spa *
27.08. Niederlande-GP, Circuit Zandvoort, Zandvoort
03.09. Italien-GP, Autodromo Nazionale di Monza, Monza
17.09. Singapur-GP, Marina Bay Street Circuit, Singapur
24.09. Japan-GP, Suzuka International Racing Course, Suzuka
08.10. Katar-GP, Losail International Circuit, Doha *
22.10. Austin-GP, Circuit of the Americas, Austin *
29.10. Mexiko-GP, Autódromo Hermann Rodríguez, Mexiko-Stadt
05.11. São Paulo-GP, Autódromo José Carlos Pace, Interlagos *
18.11. Las Vegas-GP, Las Vegas Street Circuit, Las Vegas
26.11. Abu Dhabi-GP, Yas Marina Circuit, Yas Island

* Sprint-Format

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