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Helmut Marko: So sind Vettel und Verstappen wirklich

Von Gino Bosisio
​In «Sport und Talk aus dem Hangar-7» von ServusTV sprachen Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko und Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner über die Champions Sebastian Vettel und Max Verstappen.

Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko nimmt bekanntlich selten ein Blatt vor den Mund. Auch bei der Jahresabschluss-Gala von «Sport und Talk aus dem Hangar-7» war dem so. Der 79-jährige Grazer war Bestandteil einer prominenten Formel-1-Runde, mit den beiden Weltmeistern Sebastian Vettel und Max Verstappen sowie mit Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner.

Le Mans-Sieger Marko brachte den naheliegenden Vergleich zwischen Vettel und Verstappen auf den Punkt: «Sie haben definitiv verschiedene Charaktere. Was sie hingegen gemeinsam haben, das ist die Entschlossenheit, immer etwas besser machen zu wollen. Sebastian ist überaus analytisch. Er hat jedes Detail angeschaut und hat gebohrt und gefragt. Max steckst du ins Auto, und du weisst, du bekommst 100 Prozent, immer.»

«Die kürzere Zündschnur hat sicher Max. Zum Beispiel in Singapur 2017, als er kurz nach einem hervorragenden Start von den beiden Ferrari in die Zange genommen wurde und schon aus dem Rennen war.»

Christian Horner sagt: «Die Entschlossenheit ist bei beiden Jungs ausserordentlich stark. Aber am Ende sind wir mit beiden beim gleichen Resultat angekommen. Mit beiden war es eine Freude zu arbeiten. Und wie jung sie damals waren. Ich erinnere mich noch an die Zahnspangen bei Seb.»

Marko nimmt den Faden auf: «Red Bull begann sehr früh, Sebastian zu fördern. Seb war 12 oder 13, und er wollte schon damals nichts dem Zufall überlassen. So wie Seb konnte auch Max einfach keinen Fahrer vor sich ertragen, das war schon in der Formel 3 so. Zum Glück konnten wir mit beiden arbeiten und mit ihnen in einer tollen Atmosphäre grosse Erfolge einfahren.»

Marko zwinkerte zu Verstappen hinüber, in Anspielung auf den Karriere-Weg von Vettel: «Also gut überlegen, bevor man zu Ferrari geht. Es ist vielleicht nicht immer das Beste.»

Horner fügte hinzu: «Max ist noch so jung. Es ist phänomenal, wie er sich unter diesem gewaltigen Druck entwickelt hat. Ich glaube, das Beste von ihm kommt erst noch.»

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