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Ricciardo-Aus als F1-Stammfahrer: Burnout!

Von Andreas Reiners
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo hat auf ein mögliches Stammcockpit für 2023 verzichtet. Der Grund dafür ist ernst: Der Australier spricht offen von einem Burnout.

Daniel Ricciardo ist zwar 2023 Teil des Formel-1-Fahrerlagers, allerdings nur als Ersatzfahrer von Red Bull Racing. Der Australier hat im Podcast «Beyond the Grid» jetzt die Hintergründe näher erläutert.

«Man kann es Burnout nennen», sagte er. «Ich habe keine Angst, das zuzugeben. Jeder wird seine Meinung dazu haben, am Ende weiß ich aber, was ich fühle. Ich weiß, was ich möchte», erklärte er.

Und was er nicht mehr wollte: einen Stammplatz für 2023. Dabei bestätigte Ricciardo auch einen Kontakt zu Haas-Teamchef Günther Steiner. Doch Ricciardo wollte schlicht nicht.«Je mehr Tage vergingen, desto klarer wurde mir, dass es nicht um irgendwelche Anrufe ging, die ich erhalten habe. Es ging darum, dass ich am Ende im nächsten Jahr [2023] einfach nicht fahren möchte», sagte er.

Deswegen sei er auch irgendwie auch froh, dass sich kein Top-Team gemeldet habe, «weil das so ein Fall ist, bei dem man dann fühlt 'Oh, ich muss unterschreiben‘», erklärte der 33-Jährige. Stattdessen tritt er einen Schritt zurück, um 2024 wieder angreifen zu können. Dann wieder als Stammfahrer. So ist zumindest der Plan.

Ricciardo weiter: «Ich will nicht sagen, dass ich der einzige Fahrer bin, dem es so geht, aber ich würde sagen, dass ich nicht der normale Sportler bin, bei dem es nach dem Motto 'Übung macht den Meister' geht. Je mehr ich manchmal mache, desto mehr verliere ich mich darin, und ich habe das Gefühl, dass ich durch eine Pause, eine Auszeit, besser zurückkommen könnte. Ich weiß, dass das für mich wirklich gut sein kann», sagte Ricciardo.


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