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Yuki Tsunoda: Starke Leistung im Schatten der Grossen

Von Vanessa Georgoulas
Yuki Tsunoda hat in diesem Jahr seine Teamleader-Qualitäten unter Beweis gestellt, ist Jolyon Palmer überzeugt

Yuki Tsunoda hat in diesem Jahr seine Teamleader-Qualitäten unter Beweis gestellt, ist Jolyon Palmer überzeugt

Für die grossen Schlagzeilen sorgte Max Verstappen, aber auch Yuki Tsunoda aus dem AlphaTauri-Team hinterliess in diesem Jahr einen starken Eindruck, wie etwa der ehemalige GP-Fahrer Jolyon Palmer betont.

Er ist der Spassvogel in der Formel-1-Startaufstellung und auch ein Publikumsliebling, und in diesem Jahr überzeugte er auch auf der Strecke: Die Rede ist von Yuki Tsunoda. Der 1,59 Meter kleine Japaner hat schon für viele Lacher gesorgt – sei es durch seine gnadenlos offene Selbstkritik, oder durch seine Wutausbrüche am Funk.

Letztere wurden seltener und Tsunoda präsentierte sich in seinem dritten Formel-1-Jahr im AlphaTauri Team als echter Leader. Der 14. WM-Rang, den er schon in seiner Rookie-Saison erreicht hatte, spiegelt nicht, welche Fortschritte der Rennfahrer aus Kanagawa in diesem Jahr gemacht hat.

AlphaTauri-Geschäftsleiter Peter Bayer erklärte in der ServusTV-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7»: «Mental hat sich Tsunoda wesentlich verbessert. Auch sein Renn-Ingenieur Mattia Spini sagt das.» Und was das ganze Team freute: Für seine tolle Performance wurde er beim Saisonfinale in Abu Dhabi mit den ersten Führungsrunden seiner Karriere belohnt.

Der frühere GP-Pilot und heutige Formel-1-Experte Jolyon Palmer stellt Tsunoda denn auch ein gutes Zeugnis aus. Er ist überzeugt, dass der 23-Jährige jener Fahrer im Feld ist, der in diesem Jahr die grössten Fortschritte machen konnte.

Palmer sagt in seinem Saisonrückblick dazu: «Pierre Gasly hat durch seinen Abgang bei AlphaTauri eine Lücke hinterlassen, aber Yuki hat sich wunderbar entwickelt und sah in diesem Jahr zum ersten Mal wie ein ein Teamleader aus, der sowohl einen guten Speed als auch eine beachtliche Konstanz an den Tag legte.»

«In einem turbulenten Jahr, in dem mehrere Teamkollegen kamen und gingen, war er die Stütze des Teams. Und Daniel Ricciardo mag zwar in Mexiko das beste Ergebnis für das Team eingefahren haben, aber Tsunoda war sowohl im Qualifying-Vergleich als auch in den Rennen überlegen», erklärt der Brite, und ergänzt: «Es wird viel über Daniel Ricciardos Verbindung zu Red Bull Racing für 2025 geredet. Vielleicht kann Tsunoda da mit einer weiteren herausragenden Saison ein Wörtchen mitreden.»

WM-Stand (nach 22 von 22 Grand Prix, inkl. 6 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Verstappen 575 Punkte
02. Pérez 285
03. Hamilton 234
04. Alonso 206
05. Leclerc 206
06. Norris 205
07. Sainz 200
08. Russell 175
09. Piastri 97
10. Stroll 74
11. Gasly 62
12. Ocon 58
13. Albon 27
14. Tsunoda 17
15. Bottas 10
16. Hülkenberg 9
17. Ricciardo 6
18. Zhou 6
19. Magnussen 3
20. Lawson 2
21. Sargeant 1
22. De Vries 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 860 Punkte
02. Mercedes 409
03. Ferrari 406
04. McLaren 302
05. Aston Martin 280
06. Alpine 120
07. Williams 28
08. AlphaTauri 25
09. Alfa Romeo 16
10. Haas 12

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