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Japan-Notizbuch, Teil 3: Autogramm von einem Nackten

Von Vanessa Georgoulas
Ungewöhnliche Streckenführung: (v. links) Charles Pic, Romain Grosjean, Jean-Eric Vergne und Charles Bianchi

Ungewöhnliche Streckenführung: (v. links) Charles Pic, Romain Grosjean, Jean-Eric Vergne und Charles Bianchi

Es sind auch die kleinen Stories, welche ein GP-Wochenende zu etwas Grossem machen. Lesen Sie hier, was uns sonst noch im Rahmen des Japan-GP aufgefallen ist.
Volles Programm für Ferrari

Die Scuderia ist mit dem ganzen Fahrerkader nach Suzuka gereist: Besonders herzlich wurde dabei Lokalheld Kamui Kobayashi empfangen Der frühere Sauber- und heutige Langstrecken-Werkspilot legte auf seiner Anreise einen Zwischenhalt in Shinsaibashi in Osaka ein, um einen PR-Auftritt bei Ferrari-Partner Puma zu absolvieren. Interviewt wurde er dabei von der Schauspielerin und Moderatorin Momoko Sekiya, Tochter des 1995er-Le-Mans-Siegers Masanori Sekiya, die eine Freundin des 27-Jährigen aus Amagasaki ist. Auch Pedro de la Rosa durfte in den Farben des Rennstalls aus Maranello verschiedene Auftritte im prestigeträchtigen Paddock Club für die Gäste des Tabak-Riesen Philip Morris absolvieren.

Monisha Kaltenborn: Diskussionen über die Finanzen

Gleich nach Saisonende wird Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn im Rahmen des Sponsors Motorsport Summit in Essen am 29. November 2013 über die finanziellen Herausforderungen und das Ungleichgewicht der Formel 1 diskutieren.

Formel-1-Franzosen: Blinde Kunst

Der französische TV-Sender Canal+ liess Romain Grosjean, Jean-Eric Vergne, Charles Pic und Jules Bianchi in einem ungewöhnlichen Wettbewerb gegeneinander antreten: Sie mussten mit verbundenen Augen eine Streckenskizze des Suzuka Circuits anfertigen. Die Formel-1-Stars amüsierten sich, und auch Lotus-Teamchef Eric Boullier liess es sich nicht nehmen, dem fröhlichen Treiben beizuwohnen.

Autogrammwunsch in der Sauna

Dass die Formel-1-Fans in Suzuka zu den leidenschaftlichsten der Welt gehören, trägt für Viele im Fahrerlager zum besonderen Charme des allseits beliebten Japan-GP bei. Im Gegensatz zu Südkorea scheint hier wirklich jeder jeden Formel-1-Fahrer zu kennen. Entsprechend oft werden die Piloten – immer höflich – nach Autogrammen gefragt. Das geschieht selbst den unbekannteren Gesichtern im Feld, wie Valtteri Bottas zu berichten weiss. Der finnische Williams-Pilot musste selbst seine Unterschrift geben, als er sich splitternackt einen Sauna-Gang gönnte.

Treue Anhänger

Die Formel-1-Anhänger in Suzuka gehören nicht nur zu den leidenschaftlichsten der Welt, sie sind auch aussergewöhnlich treu. So wurde auf einer der Tribünen ein grosses Banner für Jarno Trulli aufgespannt – obwohl der Italiener die Formel 1 schon 2011 verlassen hat. Der 39-Jährige aus Pescara fuhr sich in seiner sechs Jahre dauernden Toyota-Zeit in die Herzen der hiesigen Fans.

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