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Romain Grosjean: Noch ein, zwei Lotus-Jahre?

Von Vanessa Georgoulas
Neue Töne von Romain Grosjean: Lobende Worte für Lotus

Neue Töne von Romain Grosjean: Lobende Worte für Lotus

Romain Grosjean betont, dass ein Verbleib bei Lotus eine gute Option sei. Auch Teambesitzer Gérard Lopez deutete an, dass der Rennstall aus Enstone 2015 mit den aktuellen Piloten an den Start gehen wird.

In diesem Jahr hatte Romain Grosjean im Lotus wahrlich kein leichtes Spiel. Allzu oft kam dem 28-jährigen Genfer das Technikpech in die Quere, derzeit belegt er mit acht WM-Zählern den 14. Tabellenrang. Zum Vergleich: Die Saison 2013 schloss er mit 132 Punkten auf dem siebten Gesamtrang ab. Entsprechend gross ist der Frust des Blondschopfs, der seinem Ärger auch offen Luft machte.

Doch auf die Saison 2015 hin wechselt Lotus den Motorenpartner: Statt der schwachen und fehleranfälligen V6-Turbo-Antriebseinheiten werden die weltmeisterlichen Triebwerke von Mercedes die Lotus-Renner bewegen. Kein Wunder, schlägt Grosjean auch wieder sanftere Töne an. Im Interview mit den Kollegen von UOL Sao Paulo erklärt er: «Derzeit ist hier bei Lotus viel im Wandel, es ist also kein schlechtes Cockpit. Hier wird man 2015 wohl nicht Weltmeister, aber ich denke, wir können Punkte holen und einige Rennen auch auf dem Treppchen beenden. Wenn alles klappt, kann für 2016 darauf aufgebaut werden.»

Gemäss Berichten der finnischen Zeitung Turin Sanomat kann sich Grosjean auch nach dem Tod von CEO Christophe de Margerie auf die Unterstützung des französischen Ölkonzerns Total verlassen. Der 63-Jährige kam am Montag bei einem Zusammenstoss seines Privatjets mit einem Schneeräumfahrzeug ums Leben. Auch Grosjeans Teamkollege Pastor Maldonado muss sich keine Sorgen um seine finanzielle Unterstützung machen. Der 29-Jährige, der 2012 den Spanien-GP in Barcelona für sich entschieden hatte, bringt viele Erdöl-Millionen der staatlich-venezolanischen PDVSA (Petróleos de Venezuela S.A.) mit zu seinem Brötchengeber.

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