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Malaysia-GP: Neuer Vertrag bis Ende 2018

Von Mathias Brunner
Die Weichen sind gestellt: Zum Grossen Preis von Malaysia von heute wird verkündet, dass weiter in Sepang gefahren wird. Das Abkommen wird über drei Jahre laufen.

Hoher Besuch heute am «Sepang International Circuit»: Dato' Seri Mohd Najib bin Tun Haji Abdul Razak wird erwartet, der sechste Premier-Minister von Malaysia. Im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem 17. Formel-1-WM-Lauf seines Landes will der 61-Jährige im Anschluss an den Sepang-GP bestätigen – Vertragsverlängerung mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone. Das Abkommen wurde gestern unterzeichnet, bevor der Baumeister des modernen Formel-1-Sports Kuala Lumpur Richtung Europa verliess.

Malaysia ist seit 1999 fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders. Mokhzani Mahathir, Vorstandschef des «Sepang International Circuit» hatte schon vor wenigen Tagen festgehalten – eine Vertragsverlängerung um drei Jahre (2016, 2017 und 2018) zeichnet sich ab. Das ist ungewöhnlich: denn normalerweise betragen die Laufzeiten von Ecclestones Abkommen fünf, sieben oder zehn Jahre. Mahathir erklärt die ungewöhnliche Laufdauer so: «Petronas hat das Sponsoring mit Mercedes AMG um drei Jahre verlängert.»

Ahmad Razlan Razali, Geschäftsleiter des «Sepang International Circuit», freut sich, macht sich aber auch Sorgen: Er ist zwar froh, dass die staatliche Öl- und Gasgesellschaft Petronas Hauptsponsor von Weltmeister Mercedes ist, «aber uns fehlt ein einheimischer Fahrer. Das wirkt sich auf die Zuschauerzahlen aus.»

Als Gegenargument könnten wir ins Feld führen: Als Alex Yoong im Minardi sass, kamen auch nicht mehr Malaysier zur Rennstrecke. Was vor allem an den hohen Ticketpreisen liegt.

Der einzige Formel-1-fähige Malaysier ist Jazeman Jaafar, der dank Petronas für Mercedes testen konnte. Aber so bald werden wir ihn nicht im Renn-Silberpfeil sehen – Nico Rosberg ist langfristig unter Vertrag, Lewis Hamilton wird es auch bald sein, Pascarl Wehrlein wird in Ruhe aufgebaut. Da ist für Jaafar einfach kein Platz.

Abgesehen davon, dass Jazeman bei allem Respekt jetzt nicht unbedingt der nächste Vettel ist.

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