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Bernie Ecclestone: «Lotus kann auch ohne Renault»

Von Vanessa Georgoulas
Die Zukunft des Lotus-Teams ist immer noch offen

Die Zukunft des Lotus-Teams ist immer noch offen

Platzt der Lotus-Deal? Die Renault-Spitze konnte sich noch nicht zum Rückkauf des Rennstalls aus Enstone durchringen. Auch Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone betont: «Die Entscheidung ist noch nicht gefallen.»

Die Verpflichtung von Jolyon Palmer als zweiten Lotus-Stammfahrer neben Pastor Maldonado wirft für viele Fahrerlager-Insider Fragen über den erwarteten Renault-Rückkauf des Rennstalls aus Enstone auf. Denn beide Piloten bringen eine stattliche Mitgift mit ins Team. Bei Palmer soll sich diese gemäss Sport Bild auf zehn Millionen Euro belaufen. Maldonados Geldgeber sollen gar mehr als 30 Millionen Euro pro Jahr zum Team-Budget beitragen.

Angesichts vielversprechender Talente wie Stoffel Vandoorne und Kevin Magnussen, die sich derzeit auf Cockpit-Suche befinden, fragen sich viele Beobachter: Warum setzen die Entscheidungsträger auf zwei sogenannte Bezahl-Fahrer, wenn der Rennstall im nächsten Jahr ohnehin als Werksteam der Franzosen mit stattlichem Budget antreten soll?

Hinzu kommt: Renault hat zwar zur Abwendung eines Insolvenzverfahrens eine Kaufabsichtserklärung unterschrieben, doch hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass Konzernchef Carlos Ghosn die Entscheidung darüber nicht vor Dezember fällen will, um einen Beweis für den versprochenen Leistungsgewinn der V6-Turbos zu sehen.

Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone bestätigte im Fahrerlager von Austin, dass der Rückkauf des 2009 veräusserten Werksteams noch nicht in trockenen Tüchern ist: «Sie haben noch keine Entscheidung gefällt», erklärte er auf Nachfrage. Und er betonte auch: «Lotus hat einen Startplatz in der Formel 1 – sie können also auch ohne Renault weitermachen. Alles, was sie dazu benötigen, ist ein Motorenpartner.»

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