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Sebastian Vettel (Ferrari): «Juble hier als Einziger»

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel

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​Ferrari-Star Sebastian Vettel über seinen Highspeed-Dreher im zweiten freien Training zum Österreich-GP: «Wir hatten ein Problem mit der Bremskraftverteilung.»

So richtig schlau sind wir heute nicht geworden, wie konkurrenzfähig Ferrari auf dem Red Bull Ring ist. Der vierfache Formel-1-Champion Sebastian Vettel sagt: «Das Programm ist vom Wetter beeinträchtig worden, aber das ist für alle gleich. Alles in allem war es kein schlechter Tag, das Auto fühlt sich auch auf dieser Strecke gut an. Zum Schluss haben wir wegen des Drehers etwas Zeit verloren, aber nicht viel.»

Ferrari-Star Sebastian Vettel sagt über den Schreckmoment seines Highspeed-Drehers zum Schluss des zweiten freien Trainings: «Wir hatten ein Problem mit der Bremskraftverteilung. Das hat mich auf dem falschen Fuss erwischt. Zum Glück gab es an jener Stelle reichlich Auslaufzone.»

Nachdem auf Vettel eine Strafversetzung um fünf Ränge zukommt (wegen Getriebewechsels), sagt Sebastian: «Ich werde keine Wahl haben und ein Rennen mit voller Attacke fahren müssen. Darauf freue ich mich, und ändern kann ich die Strafversetzung ja nicht. Also macht mir das auch keine Sorgen mehr.»

Und was ist nun mit der Konkurrenzfähigkeit? «Wir sehen den Österreich-GP nicht als besonders gute Gelegenheit, wie einige ja sagen. Ich sehe vielmehr jeden Grand Prix als Gelegenheit! Nein, im Ernst – weil das Programm eingeschränkt war, ist das Bild da noch nicht ganz klar.»

Ein Aufreger in Österreich: Die gelben Randsteine, welche bei Red Bull Racing zu kaputten Frontflügeln geführt haben. Seb grinst: «Dann sollten sie vielleicht ein wenig widerstandsfähigere Flügel bauen! Ich kann nicht sagen, ob die Randsteine weggenommen werden sollten, denn ich bin nie darauf geraten. Also kann ich nicht sagen, ob die kritisch sind.»

«Der neue Asphalt ist wie aus einem Guss, topfeben, er bietet viel Grip, ich glaube, es hat noch keinen Veranstalter gegeben, der mit einem neuen Belag einen so guten Job gemacht hat.»

Klar wird Vettel nochmals auf den Fussball-Klassiker Deutschland gegen Italien an der Fussball-EM in Frankreich angesprochen, die Partie steigt am Samstagabend um 21.00 Uhr. Seb lacht: «Das Ergebnis ist mir egal, Hauptsache, Deutschland gewinnt. Das wird lustig – ich gucke das Spiel natürlich mit meiner Mannschaft, da bin ich der einzige Deutsche. Also werde ich bei einem Tor auch der Einzige sein, der jubelt.»

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