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F1: Jenson Button macht Platz für Stoffel Vandoorne

Von Vanessa Georgoulas
Jenson Button: «Mein Traum wäre es, ein Jahr lang eine Auszeit zu nehmen und dann 2018 wieder Formel 1 fahren zu können»

Jenson Button: «Mein Traum wäre es, ein Jahr lang eine Auszeit zu nehmen und dann 2018 wieder Formel 1 fahren zu können»

Nach Williams-Pilot Felipe Massa gibt auch McLaren-Honda-Urgestein seinen Formel-1-Abschied zum Saisonende hin bekannt. Im Gegensatz zum Brasilianer will der Brite nach einem Jahr wieder zurückkehren.

Es soll kein Abschied für immer werden – dies betonte McLaren-Mitbesitzer Ron Dennis gleich nachdem Jenson Button erklärt hatte, dass er 2017 nicht in der Formel-1-Startaufstellung stehen wird. Der CEO der McLaren-Gruppe erklärte: «Rücktritt ist nicht das richtige Wort dafür.» In einem Statement erklärte das Team, dass es eine «innovative 3-Fahrer-Strategie verfolge.

Der Weltmeister von 2009 sagte: «Mein Traum wäre es, ein Jahr lang eine Auszeit zu nehmen und dann 2018 wieder Formel 1 fahren zu können.» Trotzdem hat er einen 2-Jahres-Vertrag als McLaren-Honda-Markenbotschafter unterschrieben. Ausserdem fungiert der 36-Jährige auch als Edelreservist für das Traditionsteam aus Woking.

Button gestand im Fahrerlager von Monza auch: «Ich brauche jetzt einfach einmal eine Pause.» Der 50-fache Formel-1-Podeststürmer gehört seit mehr als 15 Jahren zum GP-Feld. In dieser Zeit feierte er 15 Siege, sechs davon in seinem Weltmeister-Jahr 2009. Vorausgesetzt, Button bestreitet wie geplant die restlichen acht WM-Läufe des Jahres, wird er in Abu Dhabi zu seinem 305. und vorerst letzten Grand Prix starten.

Mit seinem vorläufigen Abschied aus der Königsklasse bestätigt Button das, was die meisten Formel-1-Experten vermutet hatten: Er macht den Weg frei für McLaren-Zögling Stoffel Vandoorne, der im nächsten Jahr neben Fernando Alonso ins Lenkrad greifen wird.

Der Belgier durfte in diesem Jahr schon seine GP-Premiere bestreiten, weil Stammpilot Fernando Alonso nach seinem harten Crash beim Saisonauftakt in Melbourne keine Start-Freigabe für die Wüsten-Hatz erhalten hatte. Der schnelle Nachwuchspilot erfüllte die hohen Erwartungen an seine Person und holte als Zehnter einen WM-Punkt.

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