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Fernando Alonso: «Top-Ten-Startplatz wird schwierig»

Von Vanessa Georgoulas
Fernando Alonso: «Wir müssen bei der Fahrzeug-Abstimmung noch ein bisschen zulegen»

Fernando Alonso: «Wir müssen bei der Fahrzeug-Abstimmung noch ein bisschen zulegen»

McLaren-Honda-Star Fernando Alonso schaffte es im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Jenson Button in beiden Trainings zum Japan-GP in die Top-Ten. Trotzdem bleibt der zweifache Champion pessimistischer als der Brite.

Das McLaren-Honda-Duo Fernando Alonso und Jenson Button durfte zum Honda-Heimspiel in Suzuka viele neue Teile testen. Dabei erlebte der Weltmeister von 2005 und 2006 eine Schrecksekunde, denn im ersten freien Training drehte er sich unvermittelt von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein.

Alonso hatte Glück im Unglück, wie er hinterher selbst gestand: «Wir sind noch am Abklären, was den Dreher verursacht hat. Momentan weist alles auf ein aerodynamisches Problem mit dem Heckflügel hin. Es war ein Glück, dass das Auto beim Einschlag heil geblieben ist und ich das erste Training noch beenden konnte.»

Der Spanier, der das erste Training auf dem neunten und das zweite auf dem achten Rang beendete, verriet auch: «Am Nachmittag ging es in erster Linie darum, das Verhalten der verschiedenen Reifenmischungen im Renntrimm zu ergründen. Das ist uns auch gelungen. Aber wir müssen bei der Fahrzeug-Abstimmung noch ein bisschen zulegen, da liegt noch etwas Arbeit vor uns.»

Mit Blick aufs Qualifying bleibt Alonso vorsichtig: «Wir müssen heute Nacht einige Anpassungen vornehmen, deshalb hoffe ich sehr, dass es morgen trocken bleibt, denn wir brauchen ähnliche Bedingungen, um die über Nacht vorgenommenen Massnahmen zu prüfen. Es wird auf jeden Fall schwierig, ins dritte Qualifying-Segment zu kommen.»

Das sieht Teamkollege Button anders – obwohl der Weltmeister von 2009 mit den Rängen 13 und 16 klar langsamer als sein Nebenmann unterwegs war. «Auf einer Runde sieht unser Auto gar nicht einmal so schlecht aus. Ich habe heute Nachmittag einfach keine gute Runde hinbekommen. Doch sollte mir das morgen gelingen – was ich natürlich hoffe – dann liegt im Qualifying ein Top-Ten-Platz drin.»

Der Brite gesteht unumwunden: «Das Renntempo ist das grössere Problem, das wir in den Griff bekommen müssen. Der Reifenabbau ist auch sehr hoch, da sind wir im Hintertreffen. Wir analysieren nun, warum das so ist. Ich denke, dass es nicht einfach nur eine Frage der Fahrzeug-Abstimmung ist, sondern dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Was auch immer unsere Probleme verursacht hat, ich hoffe sehr, dass wir es bis morgen aus der Welt schaffen können.»

Und Button verriet: «Ich würde es sehr begrüssen, wenn es regen würde, denn das würde unsere Chancen auf ein starkes Ergebnis erhöhen.»

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