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Ilya Mikhalchiks BMW-Elektronik bei Untersuchung

Von Esther Babel
Auf dem Lausitzring hatte der IDM Superbike-Pilot vom Team alpha Racing-van Zon-BMW zur Titelverteidigung angesetzt. Doch im zweiten Lauf schied er in Führung liegend aus. Es folgte Ursachenforschung.

Nichts ging mehr bei der BMW S1000RR von Ilya Mikhalchik, als er sich beim IDM-Auftakt auf dem Lausitzring dran gemachte hatte, den zweiten Tagessieg einzufahren und damit optimal in das Jahr seiner angestrebten Titelverteidigung zu starten. «Die erste Hälfte des Rennens lief alles perfekt, ich bin gut nach vorn gekommen», erklärte der Ukrainer damals, nachdem er durch das geänderte Startprozedere und dem Sieg in Lauf 1 von Platz 9 ins Rennen gehen musste. «Als ich schon einen Sechs-Sekunden-Vorsprung hatte, ist das Motorrad aus gegangen. Ich habe versucht, das Motorrad an- und auszuschalten. Leider war es ein technisches Problem und ich konnte nicht weiter fahren.»

Was genau dahinter steckte, muss jetzt BMW herausfinden. «Die Elektronik wurde zu BMW zur Untersuchung eingeschickt», bestätigt IDM-Teamchef Werner Daemen. Immerhin ist das Motorrad nagelneu. «Das Risiko kann da vielleicht etwas höher sein», überlegt Daemen, «und es kann vielleicht ein paar mehr Probleme geben. Aber ich denk das nicht. Wir haben im Vorfeld 3000 Kilometer getestet. Natürlich kannte unsere Mannschaft bei dem Vorgängermodell jede Schraube und das aktuelle Modell ist noch neu. Aber das klappt schon.»

Am kommenden Wochenende möchte sich Mikhalchik die Führung in der IDM Superbike-Klasse erobern. Dazu muss er allerdings erst einmal an seinem Teamkollegen Julian Puffe vorbeikommen, der als IDM-Leader nach Oschersleben reist, wo im Rahmen der German Speedweek zwei weitere IDM-Läufe stattfinden.

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