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Bastien Mackels: Pechvogel des IDM-Auftakts

Von Esther Babel
IDM Superbike

Der Yamaha-Pilot vom Team Bayer Bikerbox konnte in der Boxengasse dem übenden Ricardo Brink nicht ausweichen und fehlte bei Rennen 2. Im ersten Superbike-Lauf war er gestürzt. Null Punkte und Enttäuschung.

Bastien Mackels vom Team Bayer Bikerbox hatte sich mächtig gefreut, dass die IDM Superbike in Assen nun endlich losgehen würde. Ein schönes Aufgebot an hochkarätigen Fahrern, schönes Wetter, eine herrliche Strecke und ein ausgezeichneter vierter Startplatz. So lautete seine Zusammenfassung der beiden ersten Tage am TT Circuit.

Im ersten Rennen nahm das Schicksal seinen Lauf. Mackels fand gut ins Rennen rein und konnte trotz eines leichten Stabilitätsproblems beim Bremsen seinen sechsten Platz halten. «Aber ich bin nicht hier», erklärte der Belgier nach dem Rennen, «um eine gute Figur zu machen. Mein Ziel ist es, das Motorrad weiterzuentwickeln und Ergebnisse erzielen zu können, die eines offiziellen Fahrers würdig sind.» Doch er testete seine Grenzen ein wenig zu sehr aus und flog über das Vorderrad ab. Er konnte das Rennen zwar wieder aufnehmen, landete in dem vollbesetzen Feld aber ausserhalb der Punkteränge.

Ein gutes Ergebnis sollte es in Lauf 2 dann wieder richten. Doch es kam schlimmer. In der Einführungsrunde wurden sowohl Mackels als auch Ricardo Brink auf den Zeitenmonitoren mit dem fiesen Wort «Crash» markiert. Brink tauchte noch in der Startaufstellung auf, Mackels blieb verschwunden und das Rennen ging ohne ihn über die Bühne. Eine Kamera der Produktionsfirma Radio Viktoria hatte den Moment am Ende der Boxengasse aufgezeichnet.

«Am Ende der Boxengasse überquerte Brink, der einen Start simulieren wollte, die Strecke», schildert Mackels, «ohne zu schauen.» Mackels konnte nicht mehr ausweichen und donnerte in die Seite von Brinks Yamaha. Beide Piloten gingen zu Boden. Mackels drehte dennoch an die zehn Runden, um wenigstens die Daten für die Yamaha-Abstimmung zu sichern. «Ich bin enttäuscht, aber ich bleibe positiv», lautet sein Fazit. «Leider sind das Dinge, die passieren. Kontrollieren können wir das nicht. Ich habe das Maximum aus mir herausgeholt und einige schnelle Runden hingelegt. Den Rest wird die Zukunft zeigen. Ich fühlte mich körperlich und geistig gut, ich hatte Spaß und konnte meinen Wunsch, herausgefordert zu werden, auskosten.»

Auch Brink konnte nichts mehr retten. Er hatte gleich gemerkt, was Sache war und war zu Mackels geeilt. Doch da war für den das Rennen schon erledigt. «Ich möchte Bastien Mackels für den Unfall in der Boxengasse um Entschuldigung bitten», schreibt Brink auf seiner Facebook-Seite.

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