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Reschs Heimspiel

Von Esther Babel
Resch, unterwegs in seiner Heimat

Resch, unterwegs in seiner Heimat

Die Entwicklung seiner Suzuki kostet den Österreicher viel Zeit.

Zwischen dem Sturz beim IDM-Lauf auf dem Nürburgring Mitte Juni und seinem Heimrennen auf dem österreichischen Red Bull Ring hatte Roland Resch gerade mal zehn Tage Pause. «Eine kurze Zeitspanne um als One-Man-Show das Motorrad wieder fit zu bekommen», erklärt der Suzuki-Pilot, dessen Mechaniker in ihrem normalen Leben alle einem Vollzeit-Job nachgehen. «Dazu drei VIP-Ringtrainings mit Kunden zu absolvieren und die Vorbereitungen für den Red Bull Ring zu treffen.»

Das Stop-and-Go auf dem Red Bull Ring ist nicht die Lieblingsstrecke von Reschs Suzuki GSXR1000. «Wir haben das ganze Wochenende mit der Abstimmung alle Hände voll zu tun gehabt», sagt Resch. «Von Freitag auf Samstag haben wir 1,5 Sekunden gefunden. Aber ich kämpfte noch mit Chattering an der Front und beim Anbremsen fehlts an Hinterradgrip. Wir müssen von Track zu Track alles neu abstimmen und entwickeln – das kostet sehr viel Zeit.»

«Nach einem guten Start wurde ich in der ersten Kurve nach aussen abgedrängt, musste geradeaus gehen, verlor viele Plätze und musste von Platz 16 aus aufholen», beschreibt Resch seinen ersten von zwei IDM-Rennen in der der Steiermark. «Das kostete sehr viel Zeit, ich verlor den Anschluss nach vorne und musste mit dem elften Platz zufrieden sein. Schade, denn von den Rundenzeiten her wäre mehr möglich gewesen.»

«Im zweiten Rennen würgte vor mir Dario Giuseppetti sein Motorrad beim Start fast ab. Ich war genau dahinter und musste hart bremsen, um nicht in sein Heck zu donnern. Wieder hatte ich einige Plätze verloren, aber ich konnte von Platz 10 aus mitfighten. Hab mir Arne Tode geschnappt. Aber in der vorletzten Runde habe ich mich verbremst. Das hat mich total geärgert. Deswegen musste ich statt dem achten den neunten Platz akzeptieren. Ich bin noch immer sprachlos, weil so viele heimische Fans da waren. Zusammenfassend kann ich sagen: Als kleines Team haben wir nicht so viele Ressourcen. Darum hinkt die Entwicklung etwas hinterher und das ergibt den Zeitabstand nach vorne. Aber wir geben weiterhin alles, um den Abstand zu verkleinern und freuen uns schon auf die Strecke in Assen.

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