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Aegerter nach unverschuldetem Crash: Vorteil Le Mans?

Von Johannes Orasche
MotoE

Das schweizer MotoE-Ass Dominique Aegerter musste im zweiten Rennen des Emilia Romagna-GP die Weltcup-Führung unverschuldet abgeben, der Sünder wurde von den Kommissaren bestraft.

Dominique Aegerter ging in Misano im MotoE-Weltcup nach seinem Sieg am Samstag im zweiten Rennen von der Pole auf die Jagd. Der Schweizer aus dem Team Dynavolt IntactGP lag nach einer kontrollierten Anfangsphase auf Rang 2, als er Anfang der zweiten Runde in der Schikane nach Start und Ziel vom Italiener Tommaso Marcon (Tech3) torpediert wurde.

Sein italienischer Rivale Matteo Ferrari gewann das Rennen und führt nun auch in der MotoE-Tabelle mit vier Zählern Vorsprung auf den Rohrbacher. Drei Rennen stehen im MotoE Weltcup noch auf dem Programm. «Ich habe kurz gehofft, dass es eine rote Flagge gibt und ich beim Re-Start wieder dabei sein kann», gestand Aegerter. «Dem war aber nicht so. Ich habe das 270 Kilo schwere Bike irgendwie aufgehoben und bin hinterher gefahren, hatte aber keine Fußraste mehr und auch der Lenker war verbogen. Von Rang 16 kann ich mir leider nichts kaufen, obwohl ich noch gute Zeiten fahren konnte. Ich habe gehofft, dass noch ein paar Fahrer ausfallen und es ein paar Punkte gibt.»

Frust kommt beim 29-Jährigen aber trotzdem keineswegs auf. «Ich bin bereit zu kämpfen, werde das auch tun und bin top motiviert. Wir haben in Le Mans wieder zwei Rennen am Samstag und Sonntag», denkt «Aegi» schon weiter und ist sich sicher: «In Le Mans gab es 2019 kein MotoE-Rennen. Dort habe ich einen Vorteil, kenne die Strecke von der Moto2-Klasse aus den vergangenen Jahren sehr gut.»

Der 20-jährige Marcon wurde mittlerweile bestraft, muss beim nächsten Rennen um drei Positionen weiter hinten starten.

Aegerter saß am Dienstag schon wieder in Anneau du Rhin in Frankreich auf dem Trainings-Bike: «Wir geben nicht auf!»

MotoE-Stand nach 5 von 7 Rennen:

1. Ferrari, 86 Punkte. 2. Aegerter, 82. 3. Torres, 79. 4. Casadei, 71. 5. Granado, 43. 6. Canepa, 42. Ferner: 10. Tulovic, 28.

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