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Sorgen um Philipp Öttl (KTM): «Wie mit zwei Promille»

Von Johannes Orasche
Philipp Öttl

Philipp Öttl

Der deutsche Moto2-Rookie Philipp Öttl (Tech3 KTM) hat einen Leidensweg hinter sich und muss wegen der Gehirnerschütterung nun auch um seine Teilnahme beim Sachsenring-GP bangen.

Philipp Öttl, der in Barcelona im ersten freien Training heftig abfolg, ist auch für den Sachsenring fraglich. Das steht seit Montagabend fest. «Das ganze Thema zieht sich länger als gedacht», knurrte der Bayer am Montag in der TV-Sendung «Sport und Talk im Hangar». «Daheim hat auch eigentlich alles gepasst. Es war dann aber auf dem Bike in Assen richtig schlecht», bedauerte der Tech3-KTM-Fahrer.

Die Gehirnerschütterung ist ein hartnäckiges Problem. Der Sohn von Peter Öttl, der in seiner Moto2-Debütsaison bisher noch keine WM-Punkte einfahren konnte, erinnerte sich: «Ich bin in meiner Karriere schon mit gebrochenem Schlüsselbein und Handgelenk auf dem Motorrad gesessen. Aber das ist jetzt etwas ganz anderes.» Sein Vergleich treibt jedem Beobachter die Sorgenfalten auf die Stirn: «Ich fühle mich auf dem Motorrad wie mit zwei Promille.»

Ob Philipp Öttl am Freitagvormittag auf dem Sachsenring in das FP1 geht, entscheidet sich am Donnerstag. «Die Entscheidung fällt definitiv schon vor dem Freitag», betonte der Jerez-Moto3-Sieger von 2018. «Ich muss schauen, ob die Sicht besser wird. Wenn man am Sachsenring mit 250 km/h in die erste Kurve einbiegt und man sieht nichts, dann ist es nicht ideal.»

Öttl weiß aber auch zu gut: «Der Rennsport ist eine Einjahres-Geschichte. Es kommen jedes Jahr neue Fahrer aus der Moto3 hoch, die dann den Platz in der Moto2-Klasse haben wollen. Diesen Platz muss man halt verteidigen.»

Noch ist nicht klar, ob Tech3 KTM sicherheitshalber einen Ersatzfahrer nach Deutschland bringen wird.

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