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Schrötter und Arbolino: Gute Erinnerungen an Mugello

Von Maximilian Wendl
Marcel Schrötter und Tony Arbolino glänzten beim Frankreich-GP mit den Platzierungen 6 und 4. So gut lief es für das Liqui Moly Intact GP-Team bislang noch nie und genau daran möchte das Fahrerduo in Mugello anknüpfen.

Am liebsten wären Marcel Schrötter und Tony Arbolino von Le Mans direkt weiter nach Mugello geflogen. Der Rückenwind hätte wahrscheinlich ausgereicht, denn in Frankreich lieferten die beiden Piloten des Liqui Moly Intact GP-Rennstalls ihre bislang beste Saisonleistung ab. Rookie Arbolino wurde dort Vierter, Schrötter Sechster.

Nun kehrt der einzige Deutsche Moto2-Fahrer in die Toskana zurück, wo er 2019 auf der Pole-Position ins Rennen ging. In diese Richtung soll es auch diesmal am Samstag bei der Zeitenjagd gehen, um sich am Rennsonntag nicht allzu lange mit Positionskämpfen im Mittelfeld aufhalten zu müssen.

Allerdings sind die Bedingungen wohl nicht mehr miteinander zu vergleichen meint Schrötter: «Mugello ist immer ein Highlight, auch wenn die Piste in den letzten Jahren sehr wellig geworden ist. Ich bin gespannt, wie es nach zwei Jahren sein wird, zumal die Formel1 letztes Jahr erstmals da gefahren ist. Autos machen generell immer recht viel Schaden am Asphalt. Ich stelle mich daher schon darauf ein, dass der Asphalt nicht mehr die beste Qualität haben wird. Ich freue mich aber auch auf etwas wärmeres Wetter und hoffe, die positive Aspekte aus Le Mans mitnehmen zu können, denn wir müssen uns ganz klar verbessern. Der sechste Platz zuletzt war nicht schlecht, aber wir müssen dringend einen Schritt nach vorn machen und schneller werden.»

Arbolino feierte 2019 in der Moto3-Klasse einen Sieg und kehrt dementsprechend ebenfalls mit guten Erinnerungen zurück: «Ich habe die schnellsten Fahrer analysiert, um zu verstehen, wie sie ihren Fahrstil über die Rundendistanz verbessert haben. Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf dieses Wochenende, obwohl wir hart arbeiten, weiter an uns glauben und wie immer konzentriert bleiben müssen. Ich kann es kaum erwarten, wieder aufs Motorrad zu steigen, besonders auf dieser Strecke.»

Los geht es am Freitag um 10.55 Uhr mit dem ersten Freien Training. Das Rennen startet am Sonntag um 12.20 Uhr.

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