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Marcel Schrötter (18.): «Wir sind unheimlich langsam»

Von Tim Althof
Marcel Schrötter in Motegi

Marcel Schrötter in Motegi

Für Moto2-Fahrer Marcel Schrötter lief der erste Trainingstag in Motegi nicht planmäßig. Der Bayer kam nicht über Rang 18 hinaus, seine Verzweiflung war ihm nach dem Training klar anzumerken.

An diesem Wochenende gibt es einen leicht veränderten Zeitplan für alle drei WM-Klassen. Aus logistischen Gründen wurde für Freitag auf dem Mobility Resort Motegi nur ein Training pro GP-Klasse angesetzt. Für das Liqui Moly Intact GP Team und Marcel Schrötter gab es somit nur eine Möglichkeit, um sich für den Samstag in Japan vorzubereiten.

Der 29-Jährige kam bei durchwachsenen Bedingungen in Motegi nur auf Platz 18, zum Spitzenreiter Augusto Fernández fehlten dem Kalex-Fahrer mehr als 1,7 Sekunden. Nach dem Trainingstag auf dem 4,8 km langen Kurs in Japan war der Deutsche sehr enttäuscht.

«Es war sehr speziell, denn wir hatten nur einen halben Tag. Viel rumsitzen und abwarten, die Session wurde dann nicht sehr einfach, weil es gleich zu Beginn angefangen hat, in einigen Kurven zu tröpfeln», berichtete Schrötter. «Kurzzeitig wurde es sogar etwas mehr, sodass einige Stellen feucht waren. Dadurch kam ich schwierig in den Rhythmus und es war nicht einfach, das Vertrauen aufzubauen.»

Der Moto2-Routinier fügte hinzu: «Es war enttäuschend. Wir waren drei Jahre nicht hier, ich kenne die Strecke gut. Es kann einfach nicht sein, dass Fahrer, die erstmals hier sind, schneller sind als ich. Es ist mega frustrierend, weil ich einfach nicht verstehe, woran es liegt. Ich fühle mich nicht schlecht auf dem Motorrad, vom Gefühl her fahre ich ordentlich. Dennoch sind wir unheimlich langsam.»

«Es ist hart für den Kopf, weil ich nicht weiß, was los ist. Wenn man sich schlecht fühlt und etwas nicht funktioniert, dann kann man sagen, dass es einen bestimmten Grund hat. Aber wir sind leider einfach langsam, das ist komisch», betonte Schrötter. «Wir analysieren es, damit wir am Samstag einen Schritt machen können.»

Ergebnis Moto2 FP1, Motegi (23. September):

1. Augusto Fernández, Kalex, 1:50,493 min
2. Chantra, Kalex, + 0,084
3. Acosta, Kalex, + 0,290
4. Ogura, Kalex, + 0,392
5. Salac, Kalex, + 0,474
6. Arbolino, Kalex, + 0,521
7. López, Boscoscuro, + 0,677
8. Arenas, Kalex, + 0,798
9. Navarro, Kalex, + 0,823
10. Dixon, Kalex, + 0,955
11. Aldeguer, Boscoscuro, + 0,958
12. Zonta van den Goorbergh, Kalex, + 0,996
13. Roberts, Kalex, + 1,062
14. Bendsneyder, Kalex, + 1,234
15. Canet, Kalex, + 1,371

Ferner:
18. Schrötter, Kalex, + 1,793
21. Vietti, Kalex, + 2,080

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