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Mika Kallio: «Ich muss Rabat besiegen!»

Von Sharleena Wirsing
Tito Rabat führt die WM-Tabelle mit komfortablem Vorsprung auf seinen MarcVDS-Teamkollegen Mika Kallio an. Kallio weiß, dass er Rabat schlagen muss, um seine WM-Chance zu wahren.

Vor dem Mugello-GP führte Tito Rabat das Moto2-Gesamtklassement mit nur mehr sieben Punkten vor Mika Kallio an, der in Jerez und Le Mans siegte. Doch in Mugello triumphierte Rabat. Der Spanier baute so seine WM-Führung auf 22 Punkte aus, denn Kallio überquerte die Ziellinie nur als Sechster.

Nun steht das Rennwochenende in Barcelona bevor. Rabat will vor heimischer Kulisse glänzen. «Es ist mein Heimrennen und das will ich auch gewinnen. Ich habe die Zeit nach dem Rennen in Mugello ausschließlich mit der Vorbereitung auf dieses Wochenende verbracht, um sicher zu sein, dass ich in bestmöglicher Verfassung nach Barcelona komme.»

Über den Druck als WM-Leader in sein Heimatland zu reisen, sagte der Kalex-Pilot: «Viele fragen mich, ob ein Heimrennen den Druck erhöht, aber mehr Druck als jenen, den ich mir selbst vor jedem Rennen mache, ist unmöglich. Heimrennen oder nicht, wir werden dieses Wochenende wie jedes andere Rennwochenende angehen.»

Am Dienstag nach dem Grand Prix wurden in Mugello die neuen Dunlop-Reifen für die Saison 2015 getestet. Mika Kallio verzeichnete Fortschritte bei der Abstimmung der Kalex. «Der Test nach dem Rennen in Mugello war für mich sehr wichtig, weil ich während des Rennwochenendes Probleme mit der Front der Maschine hatte. Wir haben in diesem Bereich Verbesserungen erreicht.»

«In der Vergangenheit haben wir in Barcelona nahezu dasselbe Set-up genutzt wie in Mugello. Nun ist mein Vertrauen zur Front aber besser. Trotzdem müssen wie in Barcelona noch etwas mehr finden, um mit den Jungs an der Spitze mitzuhalten. Wir haben einige Ideen, aber da es während dem Test regnete, konnten wir nicht alles prüfen. Um den WM-Kampf gegen Tito fortzuführen, brauche ich ein besseres Ergebnis als in Mugello. Ich muss meinen Teamkollegen an diesem Wochenende hinter mir lassen», weiß der Finne.

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