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Jonas Folger: Für einen Punkt um die Welt gereist

Von Jordi Gutiérrez
Jonas Folger ist in einer verzweifelten Situation

Jonas Folger ist in einer verzweifelten Situation

Im ersten Saisondrittel fuhr Jonas Folger in der Moto2-WM zweimal aufs Podest, seither ist der Wurm drin. Die Trendwende blieb auch auf Phillip Island aus.

Dritter in Jerez und Mugello, Jonas Folger hat seine Rookie-Saison in der Moto2-Weltmeisterschaft bravourös begonnen. Doch seither fuhr er nur noch dreimal in die Punkte, nie mehr in die Top-10.

Der Kalex-Pilot, der von Position 14 gestartet war, vermisste auch im Australien-Grand-Prix das notwendige Vertrauen in seine Rennmaschine und kam nicht über Rang 15 hinaus.

«Im Grunde genommen weiß ich gar nicht, was ich sagen soll», so der Bayer aus dem AGR Team. «Seit einigen Rennen mühen wir uns mit den gleichen Problemen ab und finden keine Lösung. Diese Situation zehrt an den Nerven und ich bin über das Rennen sowie das Wochenende insgesamt betrachtet sehr enttäuscht.»

«Es fällt mir schwer, die momentane Lage zu akzeptieren, obwohl meine Crew wirklich alles Erdenkliche unternimmt, um schnellstens einen Ausweg zu finden», bemerkte Folger. «Im Moment ist es sehr schwer für mich, all diese Rückschläge zu ertragen. Nach dem Qualifying wurden einige Änderungen am Motorrad vorgenommen und ich konnte die Unterschiede auch erkennen, aber die Probleme waren immer noch vorhanden. Es half alles nichts, um zumindest im Pulk über diese Schwierigkeiten hinwegzufahren. Ich habe stets bis ans Limit gepusht, aber im letzten Streckenabschnitt, in erster Linien durch die letzten zwei Kurven, war das notwendige Vertrauen in das Motorrad nicht vorhanden, um auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen. Ich reise bestimmt nicht gerne um die halbe Welt, um am Sonntag mit einem mickrigen Punkt zum nächsten Rennen zu gehen.»

In der Weltmeisterschaft ist Folger 14., mit guten Rennen in Sepang und Valencia könnte er es noch in die Top-10 schaffen.

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