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Maximilian Kofler (KTM): «Meine Mailbox geht über»

Von Helmut Ohner
Die Vorfreude auf seinen dritten Heim-GP ist bei Maximilian Kofler groß

Die Vorfreude auf seinen dritten Heim-GP ist bei Maximilian Kofler groß

Zum dritten Mal darf Maximilian Kofler bei seinem Heim-Grand-Prix auf dem Red Bull Ring mit einer Wildcard in der Moto3-WM mitmischen. Obwohl die Erwartungen der Fans groß sind, lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Vor zwei Jahren stand Maximilian Kofler auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal am Start eines Moto3-Weltmeisterschaftslaufs. Bereits im Training konnte der damals erst 16-jährige Oberösterreicher zwei Piloten hinter sich lassen. Das Rennen, das von Joan Mir vor Philipp Öttl gewonnen wurde, beendete der junge KTM-Pilot an der 23. Stelle.

Im Vorjahr zeigte Kofler im Qualifikationstraining, dass er sich als Fahrer weiterentwickelt hatte. Vom 23. Startplatz fuhr er ein beherztes Rennen. Sein Einsatz war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Weil er mehrmals neben der Strecke war, musste er einen Fahrer passieren lassen. Deshalb verlor er den Anschluss ans Mittelfeld. Der 29. Rang entsprach nicht seinen Möglichkeiten.

Auch dieses Jahr bekam Kofler, der mittlerweile in der Moto3-Junioren-Weltmeisterschaft unterwegs ist und derzeit mit 27 Punkten an der elften Stelle liegt, für den Heim-GP eine Wildcard. «Schade, ich wäre gerne auch in Tschechien gefahren. Das wäre eine optimale Vorbereitung für das Rennen auf dem Red Bull Ring gewesen», trauert der Schüler einer vergebenen Chance nach.

Kofler, der als einziger Österreicher die rot-weiß-roten Fahnen hochhalten wird, freut sich auf die Möglichkeit, sich mit den weltbesten Moto3-Fahrern zu messen. «Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn dir jeder heimische Fan die Daumen drückt. Natürlich ist der Druck für mich auch hoch, weil jeder meinen Einsatz mitbekommt und meine Leistung besonders beäugt wird. Meine Mailbox geht mit guten Wünschen über. Ich habe bereits über 200 Nachrichten bekommen.»

Der Fahrer des Sama Qatar Ángel Nieto Teams versucht, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. «Die Wildcard für meinen Heim Grand Prix zu erhalten bedeutet mir sehr viel. Es ist das wichtigste Rennen des Jahres. Trotzdem habe ich mir keine besondere Zielsetzung auferlegt. Nach den Trainings laufen und der Qualifikation werde ich wissen, was realistisch ist.»

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