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Iker Lecuona (KTM/10.): Alle weichen Reifen verheizt

Von Günther Wiesinger
Iker Lecuona: 10. Startplatz

Iker Lecuona: 10. Startplatz

Ausgerechnet Iker Lecuona (21), für den bei KTM für 2022 kein Platz mehr ist, ließ die KTM-Kollegen aus dem Werksteam in Portugal alt ausschauen.

Iker Lecuona rettete auf dem 4,592 km langen Autódromo Internacional do Algarve heute die Ehre von KTM Factory Racing, er brachte die RC16 des KTM Tech3-Teams auf den zehnten Startplatz, nachdem er gemeinsam mit Johann Zarco vom Q1 ins Q2 aufgestiegen war.

«Ja, das war sicher ein sehr guter Samstag für mich. Ich habe schon am Freitag erwähnt, dass ich mich hier mit dem Motorrad sehr wohl fühle. In der Zeitenjagd hatten wir ein Problem mit den  Hinterreifen. Wir hatten keinen neuen Soft mehr. Das hat uns etwas beeinträchtigt. Aber wir haben schon im FP3 gute Arbeit geleistet. Da hat man gesehen, dass wir eine Chance für das Q2 haben», schilderte der 21-jährige Spanier. «Es hat nur eine Zehntelsekunde für den direkten Einzug ins Qualifying 2 gefehlt.»

«Positiv für mich ist, dass ich auf der Strecke den ganzen Tag allein gefahren bin. Ich bin nie einem Gegner gefolgt, ich bin trotzdem schnell gefahren und habe mich verbessert. Alle Änderungen, die wir am Motorrad vorgenommen haben, haben gut funktioniert.»

«Ich habe mich im Q1 habe ich mich sehr stark gefühlt. Nach dem zweiten Platz bin ich ins Q2 gekommen. Und das im Trockenen – wie schon in Misano. Das Problem: Ich hatte keinen neuen weichen Hinterreifen mehr. Wir hatten alle verbraucht. Ich habe also im ersten Run im Q2 hinten einen neuen Medium-Reifen genommen. Damit bin ich drei Zehntel langsamer gewesen. Ich bin sicher, mit einem Soft-Hinterreifen wäre ich unter die Top-9 gekommen. Im zweiten Run bin ich mit einem gebrauchten Soft rausgefahren. Ich konnte mich zwar noch um ein Zehntel steigern, aber mehr war nicht möglich. Der Soft ist nach zwei oder drei Runden am Ende…»

MotoGP Portimão, Q2 (6. November):

1. Bagnaia, Ducati, 1:38,725 min
2. Miller, Ducati, 1:38,829 min, + 0,104 sec
3. Mir, Suzuki, 1:38,893, + 0,168
4. Martin, Ducati, 1:38,916, + 0,191
5. Zarco, Ducati, 1:38,918, + 0,193
6. Pol Espargaró, Honda, 1:39,058, + 0,333
7. Quartararo, Yamaha, 1:39,131, + 0,406
8. Alex Márquez, Honda, 1:39,191, + 0,466
9. Morbidelli, Yamaha, 1:39,321, + 0,596
10. Lecuona, KTM, 1:39,387, + 0,662
11. Rins, Suzuki, 1:39,649, + 0,924
12. Marini, Ducati, 1:39,828, + 1,103

Die weitere Startaufstellung:
13. Bastianini, Ducati, 1:39,283
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:39,389
15. Petrucci, KTM, 1:39,595
16. Rossi, Yamaha, 1:39,604
17. Oliveira, KTM, 1:39,624
18. Viñales, Aprilia, 1:39,738
19. Binder, KTM, 1:39,859
20. Bradl, Honda, 1:39,907
21. Dovizioso, Yamaha, 1:39,918
22. Nakagami, Honda, 1:40,009


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