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Aleix Espargaró (Aprilia/12.): «Ein schweres Leben»

Von Günther Wiesinger
Aleix Espargaró: Nur Platz 12 am Freitag

Aleix Espargaró: Nur Platz 12 am Freitag

Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaró verbarg nach dem Freitag-Training in Valencia seine Enttäuschung nicht. Er sprach von Wut, Zorn, Frust und fehlenden Antworten.

Aleix Espargaró hat seit seinem famosen dritten Platz beim Silverstone-GP auf der Aprilia RS-GP 21 einige Enttäuschungen erlebt. Er ist vom sechsten auf den achten WM-Rang abgerutscht und kam am Freitag auf dem 4,005 km langen Circuit Ricardo Tormo (fünf Rechtskurven, neun Linkskurven, längste Gerade: 876 Meter) über den zwölften Gesamtrang nicht hinaus.

«Es war ein Scheißtag», meinte der Spanier ohne Umschweife. «Ich habe nur üble Gefühle erlebt. Ich weiß nicht, was Aprilia macht. Aber die letzten Tage waren sehr frustrierend. Ich habe keinen Grip, wirklich null, und das Motorrad lässt sich nicht einlenken. Ich bin sehr zornig. Ich weiß nicht was sich da abspielt – und das mich mich so wütend. Wir haben alles probiert. Aber ich hatte im Nassen im FP1 null Grip, und im Trockenen habe ich dann gepusht, was das Zeug hielt, aber die Rundenzeiten waren trotzdem langsam. Es ist unmöglich, dass man auf einer so kurzen Piste eine Sekunde auf die Bestzeit verliert. Und ich habe keine Antwort auf die Frage, warum das passiert…»

«Wenn es kalt ist und wir wenig Grip vorhanden ist, haben wir ein sehr schweres Leben», ergänzte Aleix. «Unser Bike wird dann sehr instabil. Das Turning lässt dann stark zu wünschen übrig. Für den Samstag werden wir eine gravierende Änderung vornehmen. Ich werde das Bike viel kürzer machen. Dann werden wir sehen, ob wir dadurch mehr Grip bekommen. Es ist jedenfalls sehr frustrierend, die Saison auf diese Art und Weise zu beenden.»

Der Ärger von Aleix ist verständlich: Er hat in den letzten fünf Rennen drei Nuller verzeichnet und nur einen achten (in Misano-1) und einen siebten Platz (Misano-2) erreicht.


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