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Jack Miller (3.): «Ich will diesem Club beitreten»

Von Günther Wiesinger
Jorge Martin und Jack Miller: Morgen ist ein komplettes Ducati-Podest möglich

Jorge Martin und Jack Miller: Morgen ist ein komplettes Ducati-Podest möglich

Jalck Miller hat in diesem Jahr bnisher zwei MotoGP-Siege erbeutet, Bagnaia und Marc Márquez je drei. Deshalb hat der Ducati-Star ein klares Ziel für den Sonntag – er will gewinnen.

Jack Miller demonstrierte seine tadellose Spätform auch im Qualifying 2 auf dem 4,005 km langen Circuit Ricardo Tormo (fünf Rechtskurven, neun Linkskurven, längste Gerade: 876 Meter) mit dem dritten Startplatz. Der Australier ist nach Punkten der drittbeste Qualifier nach Quartararo (fünf Pole-Positions) und Bagnaia (sechs Pole-Positions) in diesem Jahr. Er braust morgen zum achten Mal aus der «front row» los, fünfmal war er Zweiter, dreimal Dritter, aber er schaffte 2021 nie eine Trainingsbestzeit. Rookie Jorge Martin hingegen sicherte sich viermal den besten Startplatz, obwohl er nach dem Portugal-Crash im April vier Grand Prix verpasste.

Miller warf allerdings im Finish des Q1 alles in die Waagschale, er lieferte zwei absolute Sektorbestzeiten ab, ehe er ausrutschte. «Ja, ich habe sicherlich alles riskiert. Ich habe alles aufs Spiel gesetzt. Mir ist eine gutes Zeit mit dem ersten Reifensatz gelungen, ich habe mich sehr wohl gefühlt.»

«Aber im zweiten Run habe ich die ersten zwei Runden ein bisschen vermurkst. Dann bin ich zum letzten Sektor gekommen, ich sah die gelben Flaggen wegen dem Sturz von Pecco. Ich habe geahnt, dass mir wahrscheinlich die beste Zeit gestrichen wird. Aber ich wollte zu meinem persönlichen Ruhm eine Bestzeit vorlegen. Ich hatte dann einen wilden Slide beim Rausfahren aus Turn 9, deshalb war ich vor Turn 11 etwas weiter draußen als ich wollte. Aber mein Standpunkt war: Es ist das letzte Qualifying des Jahres, ist es die letzte Runde, ich muss nicht viel Rücksicht nehmen. Ich war zu allem entschlossen – und ging dann mit dem sinkenden Schiff unter.»

Miller fuhr im FP4 einen Long-Run über 18 Runden, er probierte den harten Hinterreifen für das Rennen. Das war unser Plan, aber er funktionierte nicht fantastisch. Deshalb ist fürs Rennen der Medium-Rear vorgesehen.»

Ducati schaffte, was die Engländer als «lock out» bezeichnen. Die Roten beschlagnahmten alle drei Front-Row-Plätze, das gab es erstmals bei Misano-1 im September, damals mit Bagnaia, Miller und Marini.

Morgen geht es für Lenovo-Ducati auch um den Gewinn der Team-WM gegen Monster-Yamaha. Aber JackAss hat auch persönliche Absichten. «Es geht um alles, wir sind in Valencia. Ich werde versuchen, den Sieg zu packen. Pecco hatte drei Siege in diesem Jahr, Marc hatte auch drei. Ich würde diesen Club gerne beitreten. Wir werden sehen, was sich machen lässt», erklärte der Sieger von Jerez und Le Mans.


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