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Martin und Zarco: So präsentiert sich Pramac 2023

Von Nora Lantschner
Prima Pramac Racing enthüllte am Mittwochabend in Italien das Design der Ducati GP23 von Jorge Martin und Johann Zarco für die MotoGP-Saison 2023.

Die GP23 des Werksteams enthüllte Ducati schon am Montag in Madonna di Campiglio, am Mittwochabend zog Prima Pramac Racing mit Jorge Martin (24) und Johann Zarco (32) im TV-Studio von Sky Sport in Mailand nach.

Als einziges Ducati-Kundenteam erhält Pramac aktuelle Maschinen aus Borgo Panigale. «Es ist wie eine Ehe», beschrieb Teameigentümer Paolo Campinoti die Zusammenarbeit mit dem italienischen Hersteller.

Beim Look blieben Überraschungen aus. Den letzten Farbwechsel nahm Pramac erst in der vergangenen Saison beim Mugello-GP im Mai vor, weil mit der Versicherungsfirma Prima ein neuer Titelsponsor für drei Jahre gefunden worden war. Lila dominiert seither das Design, das bleibt auch 2023 so.

Die aufgefrischte Lackierung, die Martin und Zarco am Mittwoch erstmals zeigten, kombiniert die Farbe des Hauptsponsors mit viel Weiß und den gewohnten roten Akzenten.

Der erhöhte Weiß-Anteil macht Zarco Sorgen: «Es wird schwieriger werden, das Rennleder zu putzen», scherzte er.

Die Teampräsentation war auch der erste offizielle Auftritt von Gino Borsoi als neuer Pramac-Teammanager, der zuvor 17 Jahre im Aspar Team tätig war.

«Das Ziel mit diesen zwei Fahrern ist klar – mindestens mit den besten Kundenteams mitzuhalten und, wenn möglich, auch vor den anderen anzukommen», erklärte der 48-jährige Italiener.

«Es ist für uns eine große Ehre, auch die Entwicklung der GP23 voranzutreiben», betonte Borsoi. «Es wird Neuheiten geben, die wir fast sicher beim Test in Sepang ausprobieren werden. Mehr will ich dazu aber nicht sagen, weil Ducati natürlich alles geheimhält.»

Die Erfolge von Pramac Ducati

Ein Sieg:
Jorge Martin (2021: Spielberg-1)

35 weitere Podestplätze:
2007: Alex Barros (Mugello)
2008: Toni Elias (Brünn und Misano)
2015: Danilo Petrucci (Silverstone)
2016: Scott Redding (Assen)
2017: Danilo Petrucci (Mugello, Assen, Misano, Motegi)
2018: Danilo Petrucci (Le Mans)
2019: Jack Miller (Austin, Brünn, Aragón, Phillip Island, Valencia)
2020: Jack Miller (Spielberg-1, Spielberg-2, Valencia-2, Portimão); Francesco Bagnaia (Misano-1)
2021: Johann Zarco (Doha-1, Doha-2, Le Mans, Barcelona); Jorge Martin (Doha-2, Spielberg-2, Valencia)
2022: Johan Zarco (Mandalika, Portimão, Barcelona, Sachsenring); Jorge Martin (Las Termas, Barcelona, Motegi, Valencia)

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