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Jorge Lorenzo (1.): «Fuhr aggressiver, als Rossi kam»

Von Sharleena Wirsing
Jorge Lorenzo dominierte auch in Le Mans

Jorge Lorenzo dominierte auch in Le Mans

Er ist zurück – Jorge Lorenzo bewies in Le Mans, dass er 2015 wieder in den Titelkampf eingreifen kann. Der Spanier kontrollierte das Rennen und besiegte WM-Leader Valentino Rossi.

Das Rennwochenende in Le Mans hätte für Yamaha nicht besser laufen können. Jorge Lorenzo und Valentino Rossi feierten einen Doppelsieg und führen die Gesamtwertung an. Lorenzo liegt nach zwei Siegen in Folge 15 Punkte hinter seinem Movistar-Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi. Er verdrängte Ducati-Pilot Andrea Dovizioso auf Platz 3.

Lorenzo ist zurück an der Spitze und demonstrierte in Jerez und Le Mans seine Überlegenheit. «Ja, mein Start war großartig. Ich schnappte mir Marc, aber nicht Andrea, denn er hatte einen noch besseren Start. Doch ich sah, dass ich in der ersten Kurve überholen kann. Ich hatte dann in der Schikane eine gute Position. Dort bremste ich sehr spät, aber Marc bremste noch später. Ich dachte schon, dass er die Kurve so nicht fahren kann. So konnte ich mich auf dem ersten Platz halten», erklärte Lorenzo zur turbulenten Startphase.

«Ich fand meinen Rhythmus, als ich dann meinen Vorsprung von einer Sekunde sah, war ich glücklich. Der Vorsprung blieb gleich, also musste ich sehr konzentriert fahren. Dann wurde es immer besser: 1,4 sec dann 1,8 sec. Ich wurde ruhiger, doch als Valentino in der Mitte des Rennens auf Platz 2 fuhr, verkleinerte er die Lücke etwas. Ich musste noch besser fahren, später bremsen und mit mehr Aggressivität in die Kurven gehen. Glücklicherweise hielt der Vorderreifen dem stand. Es hat funktioniert, ich verbesserte mich um drei Zehntel. Die Lücke wurde wieder größer», grinste der neue WM-Zweite.

In Le Mans feierte der vierfache Weltmeister (2x 250 ccm und 2x MotoGP) seinen 56. Grand-Prix-Sieg. «Dieser Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen. Er zeigt auch unser Potenzial, denn unser Bike ist großartig – sehr komplett. Wir befinden uns in einer sehr guten Situation. Nun müssen wir Nutzen daraus ziehen», weiß der 28-jährige Mallorquiner.

Lorenzo weiß, was seinen Teamkollegen Rossi stark macht. «Vor allem in den letzten beiden Rennen haben wir einen guten Job gemacht. Wir machten keine Fehler. Doch Valentinos Start in die Saison war großartig. Vale scheint in den Qualifyings Probleme zu haben, schnell zu sein. Doch im Rennen gibt er immer alles. Er ist sehr konstant. Das wird es schwer machen, den Punkterückstand aufzuholen.»

Der nächste Grand Prix findet auf Rossis Lieblingsstrecke Mugello statt. «Das ist auch meine Lieblingsstrecke, aber Valentino ist dort sehr schnell und Ducati macht einen guten Job. Die Meisterschaft bleibt interessant, aber nun müssen wir unseren zweiten Sieg in Folge genießen.»

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