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Cooper Webb (KTM) reagiert auf Jacobis Faustschlag

Von Thoralf Abgarjan
Auch in den USA wurde auf den Faustschlag von Henry Jacobi gegen seinen britischen Teamkollegen Adam Sterry mit Unverständnis reagiert. SX-Weltmeister Cooper Webb (KTM) zollte Sterry für seine Reaktion Respekt.

Im Netz tauchen immer mehr Videos auf, die den Faustschlag von Henry Jacobi (F&H Kawasaki) gegen seinen britischen Teamkollegen Adam Sterry nach der Zielankunft des zweiten MX2-Laufs beim Grand-Prix of Germany dokumentieren.

Auch in den USA wurde der Zwischenfall registriert. Cooper Webb, ein Mann der härteren Sorte, nicht bekannt dafür, zart besaitet zu sein, ein Mann der - wenn es sein muss - auch selbst gern austeilt und häufig einstecken muss. Cooper Webb, amtierender Supercross-Weltmeister, schrieb auf dem Instagram-Account von Adam Sterry, der sich nach Jacobis Handgreiflichkeit nicht auf einen Akt der Revanche einließ: «Ich kenne dich nicht persönlich, aber ich zolle Dir meinen Respekt, dass du in dem Moment das Richtige getan hast. Das ist nicht einfach.»

Zur Erinnerung: Jacobi holte seinen Teamkollegen Sterry im zweiten Lauf des Grand-Prix of Germany mit einem harten Manöver vom Bike. Nach der Zielankunft stellte Sterry Jacobi verbal zur Rede. Jacobi reagierte darauf mit einem Faustschlag.

Adam Sterry selbst erklärte: «Ich bin erst einmal froh, dass mir bei dem Crash nichts passiert ist und bin jetzt noch motivierter als zuvor. Zum Glück habe ich ein großartiges Team hinter mir. Jetzt konzentriere ich mich aber auf das nächste Rennen in Indonesien. Das könnte interessant werden.»

Jacobi selbst hatte sich unmittelbar nach seinem Affekt für sein Fehlverhalten entschuldigt. Sportlich hatte der Thüringer im Talkessel eine makellos-kämpferische Leistung abgeliefert und die Fans begeistert. Er befand sich bis zum zweiten Lauf klar auf Podiumskurs und war nach den turbulenten Ereignissen des zweiten Laufs aus nachvollziehbaren Gründen frustriert.

Eine Bestrafung hat der Deutsche bislang nicht erhalten.

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