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Henry Jacobi (Kawasaki): Holeshot brachte kein Glück

Von Johannes Orasche
Henry Jacobi in Indonesien

Henry Jacobi in Indonesien

Der deutsche MX2-Fahrer Henry Jacobi erlebte nach seinem Holeshot im zweiten Durchgang von Semarang ein echtes Wechselbad der Gefühle. Der Kawasaki-Pilot konnte einen Abflug gerade noch verhindern.

Henry Jacobi beendete die zweite Indonesien-Station der MX2-Weltmeisterschaft am Wochenende auf Platz 5. Zwei siebte Plätze waren dafür gut genug. Es hätte allerdings noch viel besser laufen können für den ehrgeizigen Mann aus Bad Sulza.

Im ersten Lauf kämpfte sich der 22 Jahre alte F&H-Kawasaki-Fahrer nach einem schlechten Start von Position 10 nach der ersten Runde nach vorne. «Der Start war nicht so gut und ich musste wirklich 30 Minuten lang hart fahren, um am Ende auf Platz 7 zu kommen», schilderte Jacobi, dem im Ziel nur drei Zehntel auf den Franzosen Mathys Boisramé (Honda) fehlten.

Im zweiten Rennen gelang Jacobi der Holeshot. Später konnte er sich vier Runden lang an die Fersen von WM-Leader Jorge Prado (Red Bull KTM) heften. Im heftigen und mehrere Runden lang andauernden Duell mit dem starken Franzosen Tom Vialle (18, Red Bull KTM) konnte Jacobi nach einem Rutscher über beide Räder bei der Landung nach einem riesigen Table-Sprung einen Abflug gerade noch vermeiden. «Ich hatte im zweiten Lauf wirklich einen guten Start, aber dann wäre ich zweimal beinahe gestürzt. Das hat mir für den Rest des Rennens dann völlig den Rhythmus geraubt», klagte der Deutsche.

In der MX2-Gesamtwertung belegt Jacobi aktuell als bester Kawa-Fahrer den fünften Rang. Ihm fehlen 25 Punkte auf den Belgier Jago Geerts (Kemea Yamaha), der auf WM-Rang 4 liegt. Das nächste Rennen im tschechischen Loket Ende Juli ist so etwas wie der zweite Heim-Auftritt des deutschen Hoffnungsträgers. Die prächtige Natur-Rennstrecke nahe Karlsbad liegt nur etwas mehr als 200 Kilometer von seiner Heimat entfernt.

MX2-WM-Stand nach 12 von 18 Grand Prix:

1. Jorge Prado, 544
2. Thomas Kjer-Olsen, 466, (-78)
3. Tom Vialle, 366, (-178)
4. Jago Geerts, 360, (-184)
5. Henry Jacobi, 335, (-209)
6. Ben Watson, 246, (-298)

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