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Tony Cairoli: Komplimente für Rivalen Tim Gajser

Von Johannes Orasche
Tony Cairoli und Tim Gajser begeisterten mit ihrem fairen Fight

Tony Cairoli und Tim Gajser begeisterten mit ihrem fairen Fight

Der italienische Red Bull-KTM-Superstar Tony Cairoli fand trotz seiner Niederlage beim Heimauftritt in Arco lobende Worte für seinen Rivalen Tim Gajser: «Tim ist jemand, mit dem ich gerne fighte.»

Mit zwei zweiten Plätzen beim MXGP-Event von Arco di Trento am Wochenende verpasste KTM-Ikone Tony Cairoli ausgerechnet vor heimischem Publikum zum ersten Mal in dieser Saison den GP-Tagessieg gegen einen furiosen und fehlerlos fahrenden Tim Gajser (HRC Honda). Der 33-jährige Sizilianer geht nun mit 16 Punkten Vorsprung auf Gajser in die fünfwöchige Pause bis zum Grand Prix in Mantua am 12. Mai.

Trotz seiner Niederlage, die durch einen kleinen Ausrutscher im zweiten Durchgang in der vorletzten Runde endgültig besiegelt wurde, findet Cairoli sehr respektvolle und lobende Worte für seinen jungen Widersacher aus dem Honda-Team. Bemerkenswert: Während der gesamten Distanz in beiden Rennen gab es zwischen den beiden Rivalen Cairoli und Gajser keine einzige brenzlige Situation oder gar eine Berührung.

«Ganz sicher, Tim ist jemand, mit dem ich gerne fighte», bekannte der Haudegen Cairoli. «Er ist ein sehr netter Kerl und fährt zudem sauber – ich selbst mag es auf der Rennstrecke auch sauber. Es ist gut, wenn man den Rennsport auf diese Art genießen kann.»

Cairoli versetzte sich nach dem intensiven Duell von Arco auch in die Position der frenetischen Zuschauer: «Es ist nett, solche Fights zu sehen – noch dazu bei sehr hohem Speed. Die Leute genießen das. Es läuft auch immer in einem sicheren Bereich, das finde ich gut. Man muss bedenken: Jeder kann schwer stürzen und sich dabei schwer verletzen. Niemand will, dass so etwas passiert.»

Der neunfache Champion sieht auch auf lange Sicht hin keine Probleme, sollte ihm Gajser die Jagd nach dem ersehnten zehnten WM-Titel erschweren oder gar vermiesen. «Es ist nett, Tim als Gegner um den Weltmeisterschafts-Titel zu haben. Er ist sicher einer jener Jungs, die ich hier im Paddock am allermeisten respektiere», verriet Cairoli.

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