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Mantova: Nicholas Lapucci startet mit Zweitakt-Fantic

Von Thoralf Abgarjan
EMX250 Champion Nicholas Lapucci startet an diesem Wochenende in der MXGP mit der Zweitakt-Fantic

EMX250 Champion Nicholas Lapucci startet an diesem Wochenende in der MXGP mit der Zweitakt-Fantic

Erstmals seit vielen Jahren wird am kommenden Wochenende in Mantova wieder ein Zweitakt-Motorrad in der Königsklasse des Motocross am Start stehen. EMX-Champion Nicholas Lapucci plant das besondere Experiment.

Am kommenden Wochenende wird im italienischen Mantova der zweite Lauf der Motocross-WM 2022 ausgetragen. In der vorab veröffentlichten Nennungsliste taucht der amtierende EMX250 Champion und Fantic-Werksfahrer Nicholas Lapucci auf. Lapucci dominierte die prestigeträchtige EMX250 des letzten Jahres mit dem 250ccm Zweitakter. Inzwischen hat Lapucci das Alterslimit von 23 Jahren für die MX2-WM überschritten und muss direkt in die MXGP-Klasse einsteigen.

In der WM gilt ohnehin ein anderes Reglement für den Einsatz von Zwei- und Viertaktern. Während in der EMX für beide Motorenkonzepte die gleichen Hubraumbeschränkungen gelten, dürfen in der MXGP nur Zweitakter bis maximal 250ccm eingesetzt werden. Lapucci wollte deshalb ursprünglich mit der neuen Viertakt-Fantic 450 XXF 450 antreten und trainierte im Winter damit. Er merkte aber, dass er damit nicht wesentlich schneller unterwegs war als mit der 250er-Zweitaktmaschine. Lapucci disponierte gemeinsam mit dem Fantic Werksteam um und will die 250ccm Zweitaktmaschine in der MXGP WM zum Einsatz bringen.

Zum Saisonauftakt in Matterley Basin konnte Lapucci nicht antreten, weil er noch an seinem Schulterblattbruch laborierte, den er sich noch vor Saisonbeginn zugezogen hatte. Am kommenden Wochenende will er aber in Mantova in die WM starten. «Lass uns am Wochenende bei unserem Heimrennen ein Feuerwerk zünden», zeigt sich Lapucci in Hinblick auf seinen WM-Einstieg optimistisch.

Mit Lapuccis WM-Einstieg erhält die WM einen spektakulären Farbtupfer. Dass die Zweitakt-Fantic allerdings tatsächlich gegen die Viertakt-Werksmaschinen von KTM, Honda, Yamaha, Kawasaki und Beta bestehen kann, bleibt abzuwarten. Aber genau das motiviert Lapucci noch mehr: «Ich habe ein spezielles Gefühl für diesen Zweitakter und denke, dass wir auf einigen Strecken in der MXGP mithalten können. Die Tatsache, dass ich mit dem einzigen Zeitakter gegen die Viertakter antrete, die fast den doppelten Hubraum haben, stachelt mich nur noch mehr an.»


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