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Max Nagl: «Ich war richtig wütend nach Lauf 1»

Von Adam Wheeler
Max Nagl auf dem Weg zu Rang 3

Max Nagl auf dem Weg zu Rang 3

Im ersten Lauf von Arco Di Trento spiegelte Rang 11 nicht das wahre Potential des Honda-Fahrers wieder. Aber im zweiten Lauf klappte es: «Ich bin so glücklich.»

«Ich bin so glücklich nach dem ganzen Schlamassel am Anfang der Saison.» Bei Max Nagl fielen nach dem dritten Rang im zweiten Lauf des Trentino-GP die Steine gleich zentnerweise vom Herzen. Der Honda-Werksfahrer hatte in Arco Di Trento gezeigt, dass er das Tempo für die Top-3 in der MX1-Klasse noch wie vor gehen kann. «Die letzten zwei Wochen waren hart, denn wir haben sehr viel gearbeitet und unermüdlich trainiert», berichtete der 25-Jährige.

«Ich habe einen erneuten Schritt vorwärts gemacht, ich konnte mein Tempo und meine Fitness verbessern.» Nach dem Handbruch und der Mageninfektion, die im Februar und März viele Trainingstage kosteten, wird Nagl nicht mehr eingebremst. «Ich muss aber immer noch an meinen Starts arbeiten, im ersten Lauf war es schrecklich und ich bin in der ersten Runde auch noch gestürzt. Ich holte noch Rang 11, aber es war sehr hart, sich nach vorne durchzukämpfen.»

Nagl: «Ich war richtig wütend nach dem ersten Lauf, wir haben ein paar kleine Dinge geändert am Motorrad. Der Start war viel besser und ich denke, mein Fahren ebenso. Ich bin überglücklich mit dem dritten Rang, das gibt mir, dem Team und allen sehr viel Energie.» Was wurde denn an der Honda CRF450R geändert? «Es war nur ein Reifenwechsel, das war alles.»

Das Rennen im Südtirol war für Nagls Fans eine gute Gelegenheit, den Honda-Star bei der Arbeit zu begleiten. «Viele Fans in Deutschland waren nach dem Saisonstart enttäuscht, aber jetzt habe ich einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht. Natürlich werden die Fans zufrieden sein. Es hatte eine Menge von ihnen hier in Arco, weil es nicht weit von Deutschland entfernt ist. Ich konnte die Atmosphäre spüren», freute sich der Oberbayer.

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