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Markus Reiterberger (13./BMW) quält ein neues Problem

Von Ivo Schützbach
Markus Reiterberger fehlt eine Sekunde zum Teamkollegen

Markus Reiterberger fehlt eine Sekunde zum Teamkollegen

Während Jordi Torres im Qualifying der Superbike-WM in Aragón BMW auf Augenhöhe mit Yamaha brachte und Siebter wurde, hat Althea-Teamkollege Markus Reiterberger mit rätselhaften Sorgen zu kämpfen.

«13. Platz hört sich schlecht an, dabei hat der Tag gut begonnen», grübelte Markus Reiterberger am Freitagabend. «Die ersten paar Runden am Morgen war ich die ganze Zeit Top-10, zeitweise sogar Siebter, es hat gut angefangen. Dann tat ich mir aber schwer, schneller zu werden. Zum Schluss am Nachmittag fuhr ich dann 1:51,7 min, damit bin ich immerhin zwei Zehntelsekunden schneller als letztes Jahr am Freitag. Das ist mal positiv.»

Doch als 13. und mit 1,691 sec Rückstand auf die Bestzeit von Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) muss Reiti am Samstagmorgen in Superpole 1, aus der sich nur die zwei Schnellsten für Superpole 2 qualifizieren, in der es um die Startplätze 1 bis 12 geht.

«Ich habe einige Sachen am Bike erkannt, die wir besser machen können, deshalb war ich für das zweite Qualifying ganz zuversichtlich, dass wir die Probleme lösen», meinte Reiterberger gegenüber SPEEDWEEK.com. «Wir haben das alles im Team besprochen und sie hatten auch gute Ideen. Es ging um zwei Sachen: Die Front war zu unsensibel, alles war brutal straff und hat nicht richtig gearbeitet. Hinten war das Gegenteil der Fall, da war es sehr weich und hat viel gearbeitet. Wir wollten eine gute Balance finden mit dem Fahrwerk, aber leider haben sich die Anpassungen an der Gabel nicht so ausgewirkt, wie wir uns das erhofft haben.»

Der 23-Jährige weiter: «Am Nachmittag war es warm, ich hatte am Hinterreifen schon nach fünf Runden keinen Grip mehr. Das war ganz seltsam, weil wir hinten nichts geändert haben. Ich habe hinten keine Last, weder beim Bremsen noch beim Beschleunigen. Beim Beschleunigen verliere ich einen Haufen Zeit, beim Reinfahren in die Kurven kann ich nicht bremsen. Das hatten wir in der Art noch nie.»

Reiti verlor fast eine Sekunde auf seinen Althea-Teamkollegen Jordi Torres, der auf Platz 7 brauste. «Er hat die gleichen Reifen wie ich verwendet und alles gegeben», erzählte der Obinger. «Er ist für sein Heimrennen brutal motiviert und hat die letzten Wochen wie ein Ochse trainiert.»

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