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Portimão, QP 2: Rea überragend, Bradl in Superpole 2

Von Kay Hettich
Jonathan Rea fuhr am Freitag in einer anderen Liga

Jonathan Rea fuhr am Freitag in einer anderen Liga

Im zweiten Qualifying der Superbike-WM in Portimão sorgte Kawasaki-Star Jonathan Rea für offene Münder - der Weltmeister deklassierte des Feld mit 0,6 sec Vorsprung. Stefan Bradl in Superpole 2; BMW verpasst die Top-10.

Das zweite Qualifying der Superbike-WM begann mit 20 Minuten Verspätung, weil es zuvor im Training der Superstock-1000-EM zwei Unterbrechungen gab. Die äußeren Bedingungen waren vergleichbar zum Vormittag, sonnig bei angenehmen Temperaturen.

Das erste Qualifying wurde von den Kawasaki-Piloten Jonathan Rea und Tom Sykes dominiert, als Dritter überzeugte Leon Camier mit der MV Agusta knapp vor Chaz Davies (Ducati). Stefan Bradl beendete die erste Session als Neunter.

Die erste deutliche Verbesserung im zweiten Qualifying kam von Marco Melandri, dessen Ducati im ersten Training nach nur drei Runden den Geist aufgab. Nach 10 Minuten tauchte der Italiener in 1.44,335 min bereits auf der siebten Position auf.

Schnelle Rundenzeiten waren zunächst Mangelware. Nur Alex Lowes (Yamaha/5.), Jordi Torres (BMW/12.), Raffaele De Rosa (BMW/16.) und Takumi Takahasi (Honda/20.) gelangen in den ersten 20 Minuten persönliche Verbesserungen.

Bei Halbzeit fuhr Stefan Bradl (Honda) auf die Piste, nachdem er von Aprilia-Pilot Lorenzo Savadori aus den Top-10 verdrängt wurde – eine Platzierung unter den besten zehn sichert die direkte Qualifikation für die Superpole 2 am Samstag. Zwischenzeitlich hatten u.a. auch Eugene Laverty(Aprilia/6.) und Michael van der Mark (Yamaha/8.) ihre Zeiten verbessert.

Es dauerte 40 Minuten, bis der erste ernsthafte Angriff auf die Bestzeit erfolgte. Ducati-Star Chaz Davies schob sich zuerst auf Platz 3 nach vorne. Bei seinem zweiten Versuch hatte der Waliser im ersten Sektor bereits 0,3 sec Vorsprung, brachte die Runde aber nicht perfekt zu Ende.

15 Minuten vor dem Ende lag Bradl nur noch auf Rang 13, zeitgleich brannte Rea eine Serie schneller Runden in den Asphalt, verpasste aber eine Verbesserung.

Erst in den letzten fünf Minuten fiel die Entscheidung. Zuerst katapultierte Marco Melandri seine Ducati Panigale R in 1.43,207 min auf Platz 2, auch sein Ducati-Teamkollege Davies verbesserte sich auf Platz 3. Doch letztendlich sorgte Rea mit einer Fabelzeit von 1.42,621 min für die endgültige Entscheidung zu seinen Gunsten – damit lag der Brite stolze 0,6 sec vor Melandri!

Als Vierter wusste Leon Camier (MV Agusta) zu überzeugen, Tom Sykes wurde Fünfter. Laverty, Lowes, Savadori, van der Mark und Stefan Bradl komplettieren die Top-10. Damit ist der Zahlinger direkt für die Superpole 2 qualifiziert.

Die weiteren Positionen: Torres, De Rosa, Mercado, Fores, Riccardo Russo, Roman Ramos und Ayrton Badovivi (17.).

Takumi Takahashi steigerte sich mit der Red Bull Honda konstant und verkürzte seinen Rückstand um zwei Sekunden auf Platz 18. Auf seinen Teamkollegen Stefan Bradl fehlten dem Japaner 1,8 sec. Der Einstand von Anthony West bei Puccetti Kawasaki fiel als 19. mit 3,5 sec Rückstand etwas enttäuschend aus.

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