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Ronald ten Kate: «Talent ist nicht alles»

Von Kay Hettich
Ronald ten Kate spricht über seine Piloten

Ronald ten Kate spricht über seine Piloten

Ronald ten Kate hat viele Top-Piloten in seinem Team gehabt. Manche von ihnen haben mehr, andere haben weniger Eindruck hinterlassen.

Seit mittlerweile 18 Jahren betreibt der niederländische Honda-Händler Ten Kate ein eigenes Rennteam. Zuerst in nationalen Serien, erfolgte 2001 der Einstieg in die Supersport-WM. In den folgenden Jahren dominierten Ten Kate die Serie und holte bis heute stolze acht Fahrer-WM-Titel. Seit 2004 betreiben die Niederländer auch ein Team in der Superbike-WM, der Brite James Toseland holte dort 2007 den bisher einzigen Titel.

Die Liste der Ten-Kate-Piloten ist lang. «In den fast 20 Jahren haben wir mit 40 Fahrern zusammengearbeitet», schätzt Teammanager Ronald ten Kate.

Um nur ein paar Namen zu nennen: Fabien Foret (1 x WM), Kenan Sofuoglu (2 x WM), Carlos Checa, Karl Muggeridge (1 x WM), Max Neukirchner, James Toseland (1 x WM), Chris Vermeulen (1 x WM), Sébastien Charpentier (2 x WM), Andrew Pitt (1 x WM), Jonathan Rea, Roberto Rolfo, Leon Haslam.

Herausragend und einzigartig waren alle Piloten. Für ten Kate ragen zwei Namen besonders heraus. «Karl Muggeridge und James Toseland hatten die grösste Entschlossenheit von allen. Sie haben immer 100% aus sich und ihrem Talent herausgeholt», sagt der Niederländer gegenüber crash.net. «Ohne ihren unbändigen Willen hätten sie nicht das erreicht, was sie erreicht haben. Manchmal ist der Pilot mit dem grössten Talent nicht derjenige, der am härtesten an sich arbeitet.»

«Talent ist das eine. Für mich ist es aber der Wille, der einen Fahrer in guten und schlechten Zeiten ausmacht», meint ten Kate weiter. «Es zeigt sich darin, wie schnell und stark jemand nach einer Verletzung zurückkommt oder wie intensiv er über die Wintermonate trainiert und niemals aufgibt.»

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