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Assen, Superpole: Loris Baz mit neuem Pole-Rekord

Von Kay Hettich
Loris Baz lässt seine Kawasaki fliegen

Loris Baz lässt seine Kawasaki fliegen

Der Regen in Assen kam etwas früher als erwartet und beendete die Superpole vorzeitig. Am neuen Pole-Rekord von Loris Baz (Kawasaki) wären wahrscheinlich sowieso alle verzweifelt.

Superpole 1:

Mit Chaz Davies (Ducati) und Marco Melandri (Aprilia) mussten in Assen überraschend zwei Werkspiloten den Umweg über die Superpole 1 nehmen – natürlich waren sie haushohe Favoriten, um als die zwei besten den Weg in die Superpole 2 zu schaffen.

Aber die zahlreichen Evo-Piloten machten es ihnen nicht leicht, insbesondere Leon Camier wehrte sich verbissen. Marco Melandri musste einen Qualifyer-Reifen bemühen, um sich den engagierten BMW-Piloten vom Leib zu halten. Letztendlich musste sich Camier mit 0,9 sec Rückstand jedoch deutlich geschlagen geben und startet vom 13. Startplatz.

Hinter Camier gehen Badovini (Bimota), Salom (Kawasaki), Iddon (Bimota) und Claudio Corti mit der MV Agusta im Superbike-Trimm in die beiden morgigen Rennen.

Superpole 2:

Nach ihrer Performance in den bisherigen Sessions galten Ducati-Pilot Davide Giugliano und Kawasaki-Star Tom Sykes als Favoriten auf die Superpole-Trophäe von Assen.

Mit einer 1.35,165 min setzte sich zu Beginn aber zunächst Loris Baz auf Platz 1, der Franzose wurde von seinem Landsmann Sylvain Guintoli (Aprilia) in 1.34,946 min an der Spitze abgelöst – nur 2/1000 sec über dem Pole-Rekord von Jonathan Rea aus 2010! Sykes und Giugliano reihten sich auf den Positionen drei bzw. fünf ein.

Der zweite Schlagabtausch wurde erneut von Baz eröffnet – und in 1.34,357 min brannte der 21-Jährige einen neuen Pole-Rekord in den Asphalt. Das Timing von Baz war perfekt, denn unmittelbar nach seiner perfekten Runde begann es früher als erwartet an zu regnen. Eine noch schnellere Rundenzeit war unmöglich. Es ist die erste Pole-Position des aufstrebenden Kawasaki-Piloten!

Pech hatten Sylvain Guintoli (Aprilia) und Weltmeister Tom Sykes, die sich just in diesem Augenblick auf ihre schnelle Runde begaben. Sie starten neben Baz aus der ersten Reihe.

Die zweite Startreihe besteht aus Marco Melandri, Jonathan Rea und Davide Giugliano. Bester Evo-Pilot wurde Niccolò Canepa (Ducati) auf Startplatz 7 in Reihe 3. Neben dem Althea-Piloten nimmt das Suzuki-Duo Eugene Laverty und Alex Lowes Aufstellung.

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