testsystem

Max Neukirchner: «Jonathan Rea ist bester Fahrer»

Von Ivo Schützbach
2010 fuhren Max Neukirchner (li.) und Jonathan Rea für das Honda-Team

2010 fuhren Max Neukirchner (li.) und Jonathan Rea für das Honda-Team

Für die Superbike-WM 2015 wurden viele Karten gemischt. Deutschlands erfolgreichster WM-Pilot Max Neukirchner gibt uns seine Einschätzung.

Wichtigste Änderung für die Ende Februar beginnende Saison: Alle Teams fahren wieder nach dem gleichen technischen Reglement, welches insgesamt etwas seriennäher ist als bislang.

Die spektakulärsten Fahrerwechsel: Jonathan Rea verließ Honda und ist nun Teamkollege von Tom Sykes im Kawasaki-Werksteam.

Honda hat mit den Weltmeistern Sylvain Guintoli (von Aprilia kommend) und Michael van der Mark (ein Eigengewächs aus der Supersport-Klasse) zwei hochkarätige Zugänge.

Das Aprilia-Werksteam gibt es in der bisherigen Form nicht mehr, das neue Duo bei Red Devils Roma, Leon Haslam und Jordi Torres, wird kaum die Leistungen bringen wie Guintoli und Melandri letztes Jahr.

«Die Superbike-WM wird eine sehr harte Klasse, mit den neuen Regeln ist fahrerisch noch mehr gefragt», analysierte Max Neukirchner für SPEEDWEEK.com. Der Sachse fuhr selbst jahrelang Superbike-WM, gewann zwei Rennen und stand zehnmal auf dem Podium. «Man sieht es in der IDM: Wenn die Motorräder technisch ordentlich eingestellt sind, liegen die Fahrer relativ nah beisammen.»

«Richtig gespannt bin ich, ob Aprilia die Leistung wie dieses Jahr abrufen kann», meinte Neukirchner. «Das stärkste Team wird Kawasaki sein, sie haben mit Sykes und Rea zwei super Fahrer, die werden ordentlich reinhalten. Bei Ducati wird es wie immer sein: Sie haben zwei super Fahrer, die aber auch öfters mal die Maschine versenken.»

«Der stärkste Fahrer ist für mich Rea. Ich bin selber mit ihm im Team gefahren. Rea und Sykes haben die Schule in England durch, das ist eine sehr harte Schule. Sie machen wenige Fehler, können das Motorrad sehr gut abstimmen und permanent im Grenzbereich fahren.»

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Lewis Hamilton (40) im Ferrari: Trübe Aussichten

Von Mathias Brunner
​Formel-1-Fahrer über 40 sind gar nicht mal so selten. Ein wenig kniffliger wird es, wenn es um Podestränge, Siege oder WM-Titel geht. Lewis Hamilton steht vor der grössten Herausforderung seiner Karriere.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mo 18.11., 18:30, Motorvision TV
    Tour European Rally Historic
  • Mo 18.11., 18:55, Motorvision TV
    Tour European Rally
  • Mo 18.11., 19:00, DF1
    MotoGP: Großer Preis von Valencia
  • Mo 18.11., 19:15, ServusTV
    Servus Sport aktuell
  • Mo 18.11., 19:25, Motorvision TV
    Rallye: World Rally-Raid Championship
  • Mo 18.11., 20:00, Motorvision TV
    King of the Roads
  • Mo 18.11., 20:55, Motorvision TV
    Motorradsport: FIM Enduro World Championship
  • Mo 18.11., 21:25, Motorvision TV
    Superbike: Australian Championship
  • Mo 18.11., 22:25, Motorvision TV
    FIM Sidecarcross World Championship
  • Mo 18.11., 23:15, DF1
    MotoGP: Großer Preis von Valencia
» zum TV-Programm
6.89 24030830 C0504202907 | 9