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Zu langsam: Sylvain Guintoli kritisiert Honda

Von Kay Hettich
Michael van der Mark (60) und Sylvain Guintoli (1) hatten in Aragon Mühe

Michael van der Mark (60) und Sylvain Guintoli (1) hatten in Aragon Mühe

Zweimal brausten Michael van der Mark und Sylvain Guintoli beim Meeting der Superbike-WM in Aragón in die Top-10, zweimal sahen sie aber das Ziel nicht. Verliert Weltmeister Guintoli die Geduld mit Honda?

Ein neunter Rang und ein Sturz ?sind die Ausbeute von Sylvain Guintoli in Aragón. Erst 48 Punkte hat der Weltmeister insgesamt mit der Honda Fireblade in dieser Saison geholt, die Titelverteidung rückt schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Meisterschaft in weite Ferne. Das schlägt dem Franzosen auf die Stimmung.

«Wir mussten an diesem Wochenende ziemlich hart für eine gute Abstimmung der Fireblade schuften. Einfach war das nicht», kritisiert der Weltmeister und fordert eine Reaktion seines Teams. «Meine Crew hat viele Daten gesammelt und wird an Lösungen arbeiten, damit wir die Ergebnisse erzielen können, die wir uns alle wünschen. Ich glaube im zweiten Rennen hätte ich um Platz 6 kämpfen können, leider wurde ich etwas übermütig und bin über das Vorderrad gestürzt. Das ist etwas, was mir normalerweise nicht passiert.»

Etwas optimistischer als Guintoli wirkte bereits am Samstag Teamkollege Michael van der Mark. Als Achter erzielte der Rookie im zweiten Rennen das Highlight für Honda. Der Defekt im ersten Rennen geht nicht auf seine Kappe. «Ich war ziemlich zuversichtlich für das erste Rennen», sagte van der Mark in seiner gewohnt frischen Art. «Mir war aber auch klar, dass ich von meinem 11. Startplatz viel zu tun haben würde. Meine Rundenzeiten wurde immer besser, mit jeder Runde wurde ich schneller. Wegen eines kleinen technischen Problems musste ich dann das Rennen leider vorzeitig aufgeben. Das zweite Rennen verlief besser: Ich kam schnell in ein gutes Tempo und bin immer weiter nach vorne gekommen. Vor Assen haben wir noch einiges zu tun!»

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