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Exklusiv: MV Agusta bringt jedes Rennen neue Teile

Von Ivo Schützbach
Die MV Agusta 1000 F4 ist inzwischen so gut, dass Werksfahrer Leon Camier in der Superbike-WM regelmäßig in die Top-10 fahren kann. Rennchef Brian Gillen erklärt das Entwicklungsprogramm.

Leon Camier erwartet beim heutigen Test in Portimao große Fortschritte mit seiner MV Agusta F4, der Engländer wünscht sich für die zweite Saisonhälfte vor allem mehr Motorleistung.

Rennchef Brian Gillen verdeutlicht das Entwicklungsprogramm. «Wir haben für jedes Rennen neue Teile dabei», sagt der 42-jährige Amerikaner. «Das Chassis, die Elektronik und der Motor werden laufend verbessert. Schritt für Schritt werden damit auch unsere Rennresultate besser. Während des Portimao-Tests werden wir uns hauptsächlich auf das Chassis konzentrieren. Man muss immer schauen, dass alle Komponenten auf dem gleichen Level sind. Findet man mehr Leistung im Motor und verbessert die Elektronik, muss man mit dem Chassis nachziehen – die richtige Balance ist entscheidend.»

MV Agusta konnte die Motorleistung seit dem ersten Rennen in Australien um 6 PS steigern. Angesichts des restriktiven technischen Reglements nicht wenig. Um die Lücke zu den Besten zu schließen, fehlen aber nach wie vor einige Pferdestärken. «Es geht aber nicht nur darum wie viel Leistung man hat, sondern auch wie man sie einsetzt», unterstreicht Gillen gegenüber SPEEDWEEK.com. «Man muss sie auf den Boden bekommen, dazu muss auch die Chassis-Geometrie passen. Dauernde Wheelies oder Slides sind nicht gut, dann ist weniger Leistung mehr.»

Dass MV Agusta inzwischen aus eigener Kraft und regelmäßig in die Top-10 fahren kann, stimmt Gillen zufrieden: «Wir stehen dort, wo wir erwartet haben. Mit etwas weniger Pech hätten wir sogar noch besser sein können. In Imola war für Camier Rang 5 oder 6 möglich, ohne die technischen Probleme. Es ist interessant für die Fans, wenn nicht immer die gleichen Marken vorne fahren, das ist auch gut für die Meisterschaft.»

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