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Nach Rauswurf: Joshua Hook spricht erstmals Klartext

Von Ivo Schützbach
Joshua Hook ist auf Jobsuche

Joshua Hook ist auf Jobsuche

Vor dem Superbike-WM-Event in Donington Park Ende Mai trennte sich Kawasaki-Teamchef Andrea Grillini vom jungen Australier Joshua Hook. Dieser spricht nun erstmals über den Rausschmiss.

«Joshua war der Teamleader, es kann nicht sein, dass er fast immer langsamer war als sein viel unerfahrener Teamkollege Dominic Schmitter», erzählte Teamchef Andrea Grillini SPEEDWEEK.com nach dem Rauswurf von Hook. Während Schmitter in Imola nach einem schlimmen Sturz am Samstag trotzdem das Rennen am Sonntag fuhr (mit starken Schmerzen) und dem Team den ersten WM-Punkt der Saison sicherte, gab Hook wiederholt auf.

Dass der Australier in Sepang im Trockenen wie im Regen jeweils einen WM-Punkt eroberte, konnte Grillini nicht mehr umstimmen, der Teamchef verpflichtete vor Donington Park den Südafrikaner Sheridan Morais.

«Nach den Punktgewinnen in Sepang wollte ich mit dem Motorrad und dem Team vorwärts kommen, aber es sollte nicht sein», erzählte Hook worldsbk.com. «Im Moment halte ich mir alle Optionen offen. Ich konzentriere mich auf mein Training. Wenn die Zeit kommt, bin ich bereit aufs Bike zu springen. Ich bin stark und zu 100 Prozent fit.»

Dass Hook auf keinen grünen Zweig kam, hatte zwei Ursachen. Zum einen verletzte er sich gleich zu Saisonbeginn, zum anderen lief die Grillini-Kawasaki nicht immer klaglos. «Als ich 100-prozentig fit war und das Bike ohne Probleme lief, erledigten wir einen guten Job», erzählte der Fahrer aus New South Wales. «Sepang ist eine der längsten Strecken im Kalender, mein Rückstand auf die Spitze war der geringste in allen Rennen bis dahin – die Richtung passte. Dass ich schnell bin, habe ich bei den Suzuka Eight Hours bewiesen, dort fuhr ich aufs Podium. Dort war ich so schnell oder sogar schneller als Leute, die Superbike-WM-Läufe gewinnen können. Eine Weltmeisterschaft ist immer hart, das weiß ich. Aber ich kann viel mehr, als ich zeigen konnte.»

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