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Kawasaki Puccetti: Letzte Chance für Sofuoglu-Ersatz

Von Ivo Schützbach
Zuerst war Kawasaki-Star Kenan Sofuoglu verletzt, dann erklärte er in Imola seinen Rücktritt. Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti musste sich um Ersatz bemühen und will für die Supersport-WM 2019 zwei Toppiloten.

Seit Kenan Sofuoglu nicht mehr auf der Kawasaki ZX-6R sitzt, bleiben die guten Ergebnisse aus. Anthony West als bester Kawasaki-Pilot liegt in der Weltmeisterschaft auf dem tristen achten Platz. Hikari Okubo, der bei Puccetti eine Werks-Kawasaki pilotiert, fuhr in sieben Rennen nur dreimal in die Punkte, holte mickrige elf Punkte und ist WM-19.

In Aragón und Assen sprang der letztjährige WM-Vierte Sheridan Morais für den verletzten Sofuoglu ein, nach dessen Rücktritt Mitte Mai in Imola wurde der Südafrikaner von Puccetti für die Rennen in Donington Park, Brünn und Misano verpflichtet. «Wenn er gute Leistungen zeigt, fahren wir die Saison mit ihm zu Ende», erzählte der Italiener SPEEDWEEK.com. «Wenn nicht, muss ich mich nach einem schnelleren Fahrer umsehen.»

Bislang konnte Morais nicht überzeugen: Platz 7 in Aragón ist sein bestes Ergebnis.

Nach Misano sind neun Wochen Sommerpause, bevor es Mitte September in Portimao weitergeht. Puccetti hat also genügend Zeit, sich umzuhören. Ein erstes Telefonat mit Hector Barbera fand bereits statt, der Spanier verlor seinen Job in der Moto2-WM, nachdem er von der Polizei im Straßenverkehr mit erhöhtem Alkoholspiegel erwischt wurde – zum wiederholten Mal.

Puccetti glaubt, dass die Kawasaki nach wie vor siegfähig ist, wenn der richtige Fahrer draufsitzt. Beim letzten Supersport-Rennen in Brünn traf er sich mit Weltmeister Lucas Mahias und sprach auch mit Eric Mahé, dem Manager des WM-Zweiten Jules Cluzel. Der Italiener macht kein Geheimnis daraus, dass das sein Wunsch-Duo für 2019 ist. Diese Saison sitzen beide auf einer Yamaha R6.

Puccettis Superbike-Pilot Toprak Razgatlioglu wird bei den Rennen am kommenden Wochenende in Misano wieder dabei sein. Beim letzten Event in Kalifornien brach dem Türken in der 20. Runde des ersten Rennens in der Corkscrew erst das Hinterrad aus, dann wurde er im hohen Bogen von seiner Kawasaki ZX-10RR katapultiert. Toprak bekam von den Ärzten Startverbot für den zweiten Lauf, weil er sich einen Knochen im Fuß brach.

«Die Ärzte sagten mir, dass ich für sechs Wochen ausfalle», hielt der 21-Jährige fest. «Aber der Start in Misano ist kein Problem, das war keine schlimme Verletzung.»

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