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Kevin Wahr: «Das Qualifying das Beste an Assen»

Von Markus Niegtsch
Kevin Wahr verkauft sich in Assen wieder sehr ordentlich

Kevin Wahr verkauft sich in Assen wieder sehr ordentlich

Der Deutsche Kevin Wahr kann sich in Assen von Training zu Training deutlich steigern und landet mit etwas Pech auf Startplatz 13.

Der Nagolder Kevin Wahr zeigte eine starke Steigerung in den einzelnen Sessions und stellte seine rot-blaue Yamaha R6 beim Meeting der Supersport-WM in Assen auf den 13. Startplatz. «Das Qualifying war bisher das Beste von Allem», atmet Wahr auf, der sich vom letzten freien Training zum Qualifying um 7/10 steigern konnte. «Wir haben noch einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben am Fahrwerk etwas verändert und das hat auch einen Vorteil gebracht. Ich konnte nochmals schneller fahren als in den Trainings zuvor und war die ganze Zeit auf dem Achten oder Neunten Platz.

«Zum Ende des Qualifyings hat es dann getröpfelt. Ich war da schon mit einem neuen Reifen draußen. Vielleicht war das Timing hier nicht ganz optimal», ärgert sich der 25-Jährige. «Als dann am Ende die meisten Ihre schnellen Runden fahren konnten, war ich mit meinem Reifen schon draußen und hatte meine schnellen Runden abgespult. Daher etwas unglücklich, aber wenn man den Rückstand betrachtet, bin ich glücklich damit.»

Beim Versuch eine neue persönliche Bestzeit zu erzielen wurde Wahr Mitte des Qualifyings von einem unachtsamen Kollegen aufgehalten. «In der IDM habe ich mich teilweise aufgeregt, weil Fahrer auf der Strecke rumtrödelten bzw im Weg standen und dir eine schnelle Runde kaputt gemacht haben. Ich dachte dann, dass die vielleicht noch nicht so lange fahren. Aber in der WM eiern die genauso auf der Strecke rum und machen deine Runden kaputt. Vielleicht ist es auch teilweise Absicht. Aber wenn du teilweise richtig bremsen oder ausweichen musst, ist es schon nervig», bemängelt Wahr die Unachtsamkeit der anderen Piloten, die ihn eine Runde und einen Reifen kostete.

Für den Rennsonntag ist der junge Duetsche zuversichtlich und sieht einen weiteren Top 10-Platz in Reichweite: «Nach vorne auf den fünften Platz fehlen 5/10 Sekunden. Nach hinten ist es auch sehr eng. Das Feld zwischen Platz 5 und 15 ist extrem dicht zusammen. Wenn ich heute Nacht gut schlafe und morgen einen guten Start erwische, kann ich vielleicht im vorderen Teil der Gruppe mitfahren. Aber man muss auch sehen, dass ich bei einem schlechten Start auch ganz schnell auf Platz 15 fahren kann und dann wird es schwer nach vorne zu kommen.»

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