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WM-Leader Booth-Amos: In Moto3 Flop, in 300er top

Von Tim Althof
Supersport-WM 300
Tom Booth-Amos (69) legte in der Supersport-300-WM gleich zügig los

Tom Booth-Amos (69) legte in der Supersport-300-WM gleich zügig los

Tom Booth-Amos (Kawasaki) überraschte in Jerez bei seinem Debüt in der Supersport-300-WM mit zwei starken Rennen und er sicherte sich gleich die WM-Führung. Ganz zufrieden war er mit seiner Vorstellung allerdings nicht.

Das Team RT Motorsports by SKM erlebte in Jerez ein überragendes Wochenende. Die Kawasaki-Mannschaft rund um Teammanager Rob Vennegoor konnte nach dem ersten Wochenende der Supersport-300-WM 2020 ihr Glück kaum fassen. Der ehemalige Moto3-WM-Pilot Tom Booth-Amos, der im Grand Prix-Fahrerlager arbeitslos wurde, zeigte in beiden Rennen starken Kampfgeist und boxte sich jeweils von Startplatz 15 bis aufs Siegerpodest vor.

Nach Rang 2 am Samstagnachmittag, gelang ihm am Sonntag im zweiten Lauf bei 60 Grad Asphalttemperatur erneut eine spektakuläre fahrt. «Das Rennen begann nicht sehr gut für mich, denn ich verlor wie am Samstag einige Plätze», klagte der 24-Jährige. «Nach zwei oder drei Runden konnte ich meinen Rhythmus finden und ich hatte eine gute Pace. Ich startete eine Aufholjagd, wurde aber oftmals von anderen Fahrern aufgehalten. Sobald ich jemanden überholt hatte, wurde ich wieder geschnappt.»

Obwohl beide Rennen auf dem Circuito de Jerez von Yamaha-Piloten gewonnen wurden, übernahm Boot-Amos mit seiner Kawasaki die Gesamtführung in der Supersport-300-WM. Bahattin Sofuoglu und Unai Orradre sind dem Engländer aber dicht auf den Fersen, ihnen fehlt nur ein Zähler zum Spitzenreiter. «Es ist schade, dass ich in den Rennen so viel Zeit verloren habe, denn ich glaube, dass wir schnell genug waren, um das Rennen zu gewinnen und uns an der Spitze abzusetzen.»

«Ich bin glücklich erstmals eine Weltmeisterschaft anzuführen, es fühlt sich wirklich gut an und ich hoffe, dass wir das Jahr so fortsetzen können», erklärte Booth-Amos abschließend. Übrigens: 2019 startete der Engländer für das CIP-Team in der Moto3-WM, erreichte aber nur in zwei Rennen die Punkteränge. Sein bestes Ergebnis war der achte Platz auf Phillip Island.

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