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Ian Hutchinson plant Comeback

Von Helmut Ohner
Wird Ian Hutchinson 2014 in dieser Pose zu sehen sein?

Wird Ian Hutchinson 2014 in dieser Pose zu sehen sein?

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Ian Hutchinson. Der achtfache TT-Sieger könnte nach langer Verletzungspause 2014 wieder Rennen bestreiten.

2010 war für Ian Hutchinson ein Jahr, das er nicht so schnell vergessen wird. Im Juni fuhr sich der schlaksige Brite mit seinen fünf Siegen bei der Tourist Trophy in den Olymp des Straßenrennsports. Das Kunststück alle Solorennen in einem Jahr zu gewinnen, gelang nicht einmal der nordirischen Motorrad-Legende Joey Dunlop, mit 26 TT-Erfolgen der eigentliche «King of the Mountain».

Im darauf folgenden September folgte der absolute Tiefpunkt in Hutchinsons Karriere. Bei einem Rennen zur britischen Supersport-Meisterschaft in Silverstone stürzte er und brach sich dabei das linke Bein. Erst im November 2011 kehrte er auf die Rennstrecke zurück. Der dritte Platz beim Grand Prix von Macau zeigte, dass er während seiner langen Abwesenheit nichts an Schnelligkeit eingebüßt hatte.

Knapp vor Beginn der Saison 2012 ging das ramponierte Bein beim Training für einen Show-Auftritt nochmals entzwei. Eine massive Knocheninfektion war die Folge. Im August vorigen Jahres musste sich «Hutchy» einer Knochentransplantation unterziehen. Seither geht es mit dem Gesundheitszustand steil bergauf. «Der Heilungsverlauf ist schneller als geplant und ich kann das Bein bereits belasten», twitterte der achtfache TT-Sieger kürzlich.

Im nächsten Jahr soll es zum lang erwarteten Comeback des 34-jährigen kommen. Shaun Muir, Teamchef von Milwaukee Yamaha, verriet gegenüber crash.net: «Ich habe Ian nach seinem Unfall versprochen, dass ich ihn bei seiner Rückkehr unterstützen werde. Er wird nächstes Jahr auf alle Fälle das North West 200, die Tourist Trophy und den Ulster Grand Prix bestreiten. Ob es noch andere Einsätze geben wird, hängt von seiner Fitness ab.»

«Wir werden für Ian eine Supersportmaschine und ein Superbike aufbauen. Über die Wintermonate werden wir ihn dann zum Testen nach Spanien schicken. Dort soll er wieder Spaß am Fahren finden und sich langsam an den Grenzbereich herantasten. Ende März werden wir sehen, ob er sich wohl fühlt und wie schnell er ist. Danach werden wir Pläne für die Saison machen.»

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