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Starker Auftritt von Griebel auf der WM-Bühne

Von Toni Hoffmann
Marijan Griebel auf der Panzerplatte

Marijan Griebel auf der Panzerplatte

Erneut trumpfte Marijan Griebel bei der ADAC Rallye Deutschland groß auf, dieses Mal bewies er im brandneuen Skoda Fabia R5 evo seine Klasse und setzte vor allem im Finale ein dickes Ausrufezeichen.

Noch immer strahlt Marijan Griebel über das ganze Gesicht. «Das war ein tolles Wochenende, ich bin richtig zufrieden», zieht der 30-jährige einen Tag nach der ADAC Rallye Deutschland Bilanz. Mit dem zweiten Platz in der WRC 2-Wertung konnte er erneut auf der großen Rallye-Bühne glänzen und es wäre sogar noch mehr drin gewesen. «Leider haben wir uns am Samstag zwei Reifenschäden eingefangen. Dieser Zeitverlust hat uns möglicherweise den Sieg gekostet.»

Für Marijan Griebel und Beifahrer Pirmin Winklhofer war der diesjährige deutsche WM-Lauf eine ganz besondere Herausforderung. Am Donnerstag machten sie während des Shakedowns – der letzten Testmöglichkeit vor dem Start – zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem neuen Skoda Fabia R5 evo und mussten sich anschließend auf den extrem anspruchsvollen Prüfungen in den Mosel-Weinbergen an das Auto gewöhnen.

«Natürlich dauert es immer eine Weile, ehe man das ganze Potenzial des Fahrzeugs ausnutzen kann, aber ich denke, wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht», erklärt Marijan Griebel, der zu Beginn der Rallye die passende Mischung zwischen ‚Attacke‘ und ‚kein unnötiges Risiko‘ fand.

Kaum war diese Hürde mit Bravour gemeistert, ging es am Samstag im Klassement zügig nach oben. Auf der berühmt-berüchtigten Panzerplatte, mit 41 Kilometern die Königsprüfung der Rallye, konnte Marijan Griebel zwei Mal die Bestzeit in der WRC 2 setzen, trotz des Ärgers über die zwei Plattfüße zuvor. «Das war ein fast perfekter Tag. Die Reifenschäden waren einfach Pech», sagte der Polizeioberkommissar.

Im Finale war zusätzlich Nervenstärke gefragt, denn am Sonntagmorgen ging plötzlich der Rhythmus verloren und Ex-Europameister Kajetan Kajetanowicz zog vorbei. Doch auf der abschließenden Power-Stage, die weltweit live im Fernsehen übertragen wurde, zeigte Marijan Griebel seine wohl beste Saisonleistung und setzte nicht nur die klare Bestzeit im gesamten Feld der R5-Fahrzeuge, sondern eroberte auch seinen zweiten Platz in der WRC 2-Wertung zurück.

«Das war ein grandioser Abschluss», freut sich Marijan Griebel über den Ausgang. «Mein Dank geht an meine Sponsoren, die diesen Start überhaupt erst ermöglicht haben, sowie an das gesamte BRR-Team rund um Raimund Baumschlager, die mir ein perfektes Auto zur Verfügung stellten.»

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