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Toro Rosso: Gasly & Hartley mit guten Cockpit-Chancen

Von Vanessa Georgoulas
Toro Rosso-Teamchef Franz Tost über Brendon Hartley und Pierre Gasly: «Beide sind sehr gute und schnelle Fahrer»

Toro Rosso-Teamchef Franz Tost über Brendon Hartley und Pierre Gasly: «Beide sind sehr gute und schnelle Fahrer»

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Pierre Gasly und Brendon Hartley auch im nächsten Jahr für die Red Bull-Nachwuchsschmiede Toro Rosso an den Start gehen. Dies verriet Teamchef Franz Tost in Mexiko.

Pierre Gasly und Brendon Hartley haben gute Chancen, auch im nächsten Jahr für Toro Rosso Gas geben zu dürfen, wie Teamchef Franz Tost in der FIA-Pressekonferenz von Mexiko bestätigte. Der Österreicher betonte: «Beide sind Red Bull-Piloten und beide sind sehr gute und schnelle Fahrer. Wir wollen sie in den verbleibenden Rennen testen, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch 2018 für uns fahren.»

Der 21-jährige Franzose Gasly bestreitet erst sein drittes Rennwochenende – den WM-Lauf verpasste er wegen des – letztlich wegen schlechten Wetters wieder abgeblasenen – Super-Formula-Finales in Suzuka.

Nun darf der GP2-Meister (heutige Formel 2) von 2016 wieder in der Königsklasse des Formelsports Gas geben. Neben Gasly wird der 27-jährige Neuseeländer Brendon Hartley sein zweites GP-Wochenende bestreiten.

Auch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner hält grosse Stücke auf die beiden Formel-1-Neulinge. «Beide sind zwei vielversprechende Talente, die später auch für Red Bull Racing interessant werden könnten», erklärte der Brite, der auch zur Kritik an der Entlassung von Daniil Kvyat Stellung nahm.

Der Russe musste in Malaysia und Japan wegen Gaslys Beförderung zuschauen und durfte dann in Austin für ein Rennen zurückkehren. Obwohl er dieses in den Punkten beendet hatte, wurde er weder vor die Tür gestellt.

«Red Bull hat jahrelang viel in Daniil investiert», stellt Horner klar. «Er hatte die Möglichkeit, 2015 und den Anfang der Saison 2016 für Red Bull Racing zu bestreiten. Die Formel 1 ist ein hartes Geschäft und leider hat Dany unserer Ansicht nach nicht genug getan, um seinen Platz dort zu behalten. Wir haben trotzdem weiterhin an ihn geglaubt und er bekam bei Toro Rosso eine zweite Chance, was in der Formel 1 sehr unüblich ist. Doch nun klopften dort erneut zwei Junioren an, in die Red Bull viel investiert hat.»

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