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Sergio Pérez (Force India): Strafe ein großer Schmerz

Von Andreas Reiners
Sergio Pérez: Tief enttäuscht

Sergio Pérez: Tief enttäuscht

Die Strafe gegen Sergio Pérez nach dem Crash mit Felipe Massa bleibt bestehen. Für den Force-India-Piloten eine große Enttäuschung.

Force India und Sergio Pérez können sich keine Vorwürfe machen. Denn immerhin haben sie alles versucht. Doch die FIA entschied am frühen Freitagabend, dass die Strafe gegen den Mexikaner bestehen bleibt. Der 24-Jährige aus Guadalajara wird beim achten Saisonrennen in Spielberg um fünf Plätze zurückversetzt.

In Montreal war Pérez nach einem Crash mit Felipe Massa (Williams) ebenso wie der Brasilianer ausgeschieden. Die Stewards hatten dem Mexikaner vorgeworfen, beim Bremsen die Spur gewechselt zu haben. Pérez konnte nach dem Crash nicht angehört warden, weil er ins Krankenhaus gebracht wurde.

Außerdem hatte Force India neue Beweise für seine Unschuld gesammelt. «Wir haben alle Beweise vorgelegt. Die Daten, die Linie, die Bilder, die wir in Montreal nicht zeigen konnten. Wir waren sehr zuversichtlich, dass wir genügend Beweise hatten. Bis zu einem gewissen Umfang haben sie meinen Ausführungen zugestimmt. An der Situation hat sich aber nicht viel geändert», sagte Pérez.

«Das ist eine große Enttäuschung, aber wir müssen nach vorne schauen, Morgen wird die Rückversetzung ein großer Schmerz sein auf einem Kurs, der so klein ist und wo es so schwierig ist zu überholen», fügte der Mexikaner hinzu.

In der Urteilsbegründung erklärten die Stewards, dass Pérez argumentierte, dass es sein Recht gewesen sein, zur Verteidigung seiner Position die gesamte Strecke zu nutzen. Allerdings geschah dies laut den Stewards in der Bremszone.

«Das Recht zur Verteidigung der Position über die gesamte Strecke muss allerdings vor der Bremszone geschehen. Deshalb war es ihm nicht erlaubt, seine Position auf die Art und Weise zu verteidigen, wie er es gemacht hat», hieß es weiter.

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